Іспанска-нямецкая кніга-білінгва
JULIETA.
(Aparte.) ¡Cuánta distancia hay entre él y un infame! (Alto.) Dios le perdone como le perdono yo, aunque nadie me ha angustiado tanto como él.
Julia. (beiseite.)
Er und ein Schurk’ sind himmelweit entfernt. —
(Laut.)
Vergeb’ ihm Gott! Ich thu’s von ganzem Herzen;
Und dennoch kränkt kein Mann, wie er, mein Herz.
SEÑORA DE CAPULETO.
Eso será porque todavía vive el asesino.
Gräfin Capulet.Ja freilich, weil der Meuchelmörder lebt.
JULIETA.
Sí, y donde mi venganza no puede alcanzarle. Yo quisiera vengar á mi primo.
Julia. Ja, wo ihn diese Hände nicht erreichen! —
O rächte niemand doch als ich den Vetter!
SEÑORA DE CAPULETO.
Ya nos vengaremos. No llores. Yo encargué á uno de Mántua, donde ese vil ha sido desterrado, que le envenenen con alguna mortífera droga. Entonces irá á hacer compañía á Teobaldo, y tú quedarás contenta y vengada.
Gräfin Capulet. Wir wollen Rache nehmen, sorge nicht:
Drum weine du nicht mehr. Ich send’ an jemand
Zu Mantua, wo der Verlaufne lebt;
Der soll ein kräftig Tränkchen ihm bereiten,
Das bald ihn zum Gefährten Tybalts macht.
Dann wirst du hoffentlich zufrieden sein.
JULIETA.
Satisfecha no estaré, mientras no vea á Romeo… muerto… Señora, si hallas alguno que se comprometa á darle el tósigo, yo misma le prepararé, y así que lo reciba Romeo, podrá dormir tranquilo. Hasta su nombre me es odioso cuando no le tengo cerca, para vengar en él la sangre de mi primo.
Julia. Fürwahr, ich werde nie mit Romeo
Zufrieden sein, erblick ich ihn nicht — tot —
Wenn so mein Herz um einen Blutsfreund leidet.
Ach, fändet ihr nur jemand, der ein Gift
Ihm reichte, gnäd’ge Frau: ich wollt’ es mischen,
Daß Romeo, wenn er’s genommen, bald
In Ruhe schliefe. — Wie mein Herz es haßt,
Ihn nennen hören — und nicht zu ihm können —
Die Liebe, die ich zu dem Vetter trug,
An dem, der ihn erschlagen hat, zu büßen!
SEÑORA DE CAPULETO.
Busca tú el modo de preparar el tósigo, mientras yo busco á quien ha de administrárselo. Ahora oye tú una noticia agradable.
Gräfin Capulet. Find’st du das Mittel, find’ ich wohl den Mann.
Doch bring’ ich jetzt dir frohe Zeitung, Mädchen.
JULIETA.
¡Buena ocasion para gratas nuevas! ¿Y cuál es, señora?
Julia. In so bedrängter Zeit kommt Freude recht.
Wie lautet sie? Ich bitt’ euch, gnäd’ge Mutter.
SEÑORA DE CAPULETO.
Hija, tu padre es tan bueno que deseando consolarte, te prepara un dia de felicidad que ni tú ni yo esperábamos.
Gräfin Capulet. Nun, Kind, du hast ’nen aufmerksamen Vater;
Um dich von deinem Trübsinn abzubringen,
Ersann er dir ein plötzlich Freudenfest,
Dess’ ich so wenig mich versah, wie du.
JULIETA.
¿Y que dia es ese?.
Julia. Ei, wie erwünscht! Was wär’ das, gnäd’ge Mutter?
SEÑORA DE CAPULETO.
Pues es que el juéves, por la mañana temprano, el conde Páris, ese gallardo y discreto caballero, se desposará contigo en la iglesia de San Pedro.
Gräfin Capulet. Ja, denk’ dir, Kind! Am Donnerstag früh morgens
Soll der hochedle, wackre junge Herr,
Graf Paris, in Sankt Peters Kirche dich
Als frohe Braut an den Altar geleiten.
JULIETA.
Pues te juro, por la iglesia de San Pedro, y por san Pedro purísimo, que no se desposará. ¿A qué es tanta prisa? ¿Casarme con él cuando todavía no me ha hablado de amor? Decid á mi padre, señora, que todavía no quiero casarme. Cuando lo haga, con juramento os digo que antes será mi esposo Romeo, á quien aborrezco, que Páris. ¡Vaya una noticia que me traeis!
Julia. Nun, bei Sankt Peters Kirch’ und Petrus selbst!
Er soll mich nicht als frohe Braut geleiten.
Mich wundert diese Eil’, daß ich vermählt
Muß werden, eh’ mein Freier kömmt zu werben.
Ich bitt’ euch, gnäd’ge Frau, sagt meinem Vater
Und Herrn, ich wolle noch mich nicht vermählen;
Und wenn ich’s thue, schwör’ ich: Romeo,
Von dem ihr wißt, ich hass’ ihn, soll es lieber
Als Paris sein.
SEÑORA DE CAPULETO.
Aquí viene tu padre. Díselo tú, y verás cómo no le agrada.
Gräfin Capulet. Fürwahr, das ist was Neues! Da kommt dein Vater, sag’ du selbst ihm das;
Sieh’, wie er sich’s von dir gefallen läßt.
(Entran Capuleto y el Ama.)
(Capulet und die Wärterin kommen.)
CAPULETO.
A la puesta del sol cae el rocío, pero cuando muere el hijo de mi hermano, cae la lluvia á torrentes. ¿Aún no ha acabado el aguacero, niña? Tú débil cuerpo es nave y mar y viento. En tus ojos hay marea de lágrimas, y en ese mar navega la barca de tus ansias, y tus suspiros son el viento que la impele. Dime, esposa, ¿has cumplido ya mis órdenes?
Capulet. Die Luft sprüht Tau beim Sonnenuntergang,
Doch bei dem Untergange meines Neffen,
Da gießt der Regen recht.
Was? Eine Traufe, Mädchen? Stets in Thränen?
Stets Regenschauer? In so kleinem Körper
Spielst du auf einmal See und Wind und Kahn:
Denn deine Augen ebben stets und fluten
Von Thränen wie die See; dein Körper ist der Kahn,
Der diese salze Flut befährt; die Seufzer
Sind Winde, die mit deinen Thränen tobend,
Wie die mit ihnen, wenn nicht Stille plötzlich
Erfolgt, den hin und her geworfnen Körper
Zertrümmern werden. — Nun, wie steht es, Frau?
Hast du ihr unsern Ratschluß hinterbracht?
SEÑORA DE CAPULETO.
Sí, pero no lo agradece. ¡Insensata! Con su sepulcro debia casarse.
Gräfin Capulet. Ja, doch sie will es nicht, sie dankt euch sehr.
Wär’ doch die Thörin ihrem Grab vermählt!
(Will gehen.)
CAPULETO.
¿Eh? ¿Qué es eso? Esposa mia. ¿Qué es eso de no querer y no agradecer? ¿Pues no la enorgullece el que la hayamos encontrado para esposo un tan noble caballero?
Capulet. Sacht, nimm mich mit dir, nimm mich mit dir, Frau.
Was? Will sie nicht? Weiß sie uns keinen Dank?
Ist sie nicht stolz? Schätzt sie sich nicht beglückt,
Daß wir solch einen würd’gen Herrn vermocht,
Trotz ihrem Unwert, ihr Gemahl zu sein?
JULIETA.
¿Enorgullecerme? No, agradecer sí. ¿Quién ha de estar orgullosa de lo que aborrece? Pero siempre se agradece la buena voluntad, hasta cuando nos ofrece lo que odiamos.
Julia. Nicht stolz darauf, noch dankbar, daß ihr’s thatet.
Stolz kann ich nie auf das sein, was ich hasse;
Doch dankbar selbst für Haß, gemeint wie Liebe.

CAPULETO.
¡Qué retóricas son esas! «¡Enorgullecerse! » «Sí y no.» «¡Agradecer y no agradecer!» Nada de agradecimientos ni de orgullo, señorita. Prepárate á ir por tus piés el juéves próximo á la iglesia de San Pedro á casarte con Páris, ó si no, te llevo arrastrando en un seron, ¡histérica, nerviosa, pálida, necia!
Capulet. Ei, seht mir! seht mir! Kramst du Weisheit aus?
Stolz — und ich dank’ euch — und ich dank’ euch nicht —
Und doch nicht stolz. — Hör’, Fräulein Zierlich du,
Nichts da gedankt von Dank, stolzirt von Stolz!
Rück’ nur auf Donnerstag dein zart Gestell zurecht,
Mit Paris nach Sankt Peters Kirch’ zu gehn,
Sonst schlepp’ ich dich auf einer Schleife hin.
Pfui, du bleichsücht’ges Ding, du lose Dirne!
Du Talggesicht!
SEÑORA DE CAPULETO.
¿Estás en tí? Cállate.
Gräfin Capulet. O pfui! seid ihr von Sinnen?
JULIETA.
Padre mio, de rodillas os pido que me escúcheis una palabra sola.
Julia. Ich fleh’ euch auf den Knie’n, mein guter Vater:
Hört mit Geduld ein einzig Wort nur an.
CAPULETO.
¡Escucharte! ¡Necia, malvada! Oye, el juéves irás á San Pedro, ó no me volverás á mirar la cara. No me supliques ni me digas una palabra más. El pulso me tiembla. Esposa mia, yo siempre creí que era poca bendicion de Dios el tener una hija sola, pero ahora veo que es una maldicion, y que áun ésta sobra.
Capulet. Geh mir zum Henker, widerspänst’ge Dirne!
Ich sage dir’s: zur Kirch’ auf Donnerstag,
Sonst komm’ mir niemals wieder vors Gesicht.
Sprich nicht! erwidre nicht! gib keine Antwort!
Die Finger jucken mir. O Weib, wir glaubten
Uns kaum genug gesegnet, weil uns Gott
Dies eine Kind nur sandte; doch nun seh’ ich,
Dies eine war um eines schon zu viel,
Und nur ein Fluch ward uns in ihr beschert.
Du Hexe!
AMA.
¡Dios sea con ella! No la maltrateis, señor.
Wärterin. Gott im Himmel segne sie!
Eu’r Gnaden thun nicht wohl, sie so zu schelten.
CAPULETO.
¿Y por qué no, entremetida vieja? Cállate, y habla con tus iguales.
Capulet. Warum, Frau Weisheit? Haltet euren Mund,
Prophetin! schnattert mit Gevatterinnen!
AMA.
A nadie ofendo… No puede una hablar.
Wärterin. Ich sage keine Schelmstück’.
Capulet. Geht mit Gott!
Wärterin. Darf man nicht sprechen?
CAPULETO.
Calla, cigarron, y vete á hablar con tus comadres, que aquí no metes baza.
Capulet. Still doch, altes Waschmaul,
Spart eure Predigt zum Gevatterschmaus:
Hier brauchen wir sie nicht.
SEÑORA DE CAPULETO.
Loco estás.
Gräfin Capulet. Ihr seid zu hitzig.
CAPULETO.
Loco sí. De noche, de dia, de mañana, de tarde, durmiendo, velando, solo y acompañado, en casa y en la calle, siempre fué mi empeño el casarla, y ahora que la encuentro un joven de gran familia, rico, gallardo, discreto, lleno de perfecciones, segun dicen, contesta esta mocosa que no quiere casarse, que no puede amar, que es muy jóven. Pues bien, te perdonaré, si no te casas, pero no vivirás un momento aquí. Poco falta para el juéves. Piénsalo bien. Si consientes, te casarás con mi amigo. Si no, te ahorcarás,ó oirás pidiendo limosna, y te morirás de hambre por esas calles, sin que ninguno de los mios te socorra. Piénsalo bien, que yo cumplo siempre mis juramentos.
Capulet. Gotts Sakrament! es macht mich toll. Bei Tag,
Bei Nacht, spät, früh, allein und in Gesellschaft,
Zu Hause, draußen, wachend und im Schlaf,
War meine Sorge stets, sie zu vermählen.
Nun, da ich einen Herrn ihr ausgemittelt,
Von fürstlicher Verwandtschaft, schönen Gütern,
Jung, edel auferzogen, ausstaffirt,
Wie man wohl sagt, mit ritterlichen Gaben:
Und dann ein albern, winselndes Geschöpf,
Ein weinerliches Püppchen da zu haben,
Die, wenn ihr Glück erscheint, zur Antwort gibt:
„Heiraten will ich nicht, ich kann nicht lieben,
„Ich bin zu jung, ich bitt’, entschuldigt mich.“ —
Gut, wollt ihr nicht, ihr sollt entschuldigt sein:
Grast, wo ihr wollt, ihr sollt bei mir nicht hausen.
Seht zu! bedenkt! ich pflege nicht zu spaßen.
Der Donnerstag ist nah: die Hand aufs Herz!
Und bist du mein, so soll mein Freund dich haben;
Wo nicht: geh, bettle, hung’re, stirb am Wege!
Denn nie, bei meiner Seel’, erkenn ich dich,
Und nichts, was mein, soll dir zu Gute kommen.
Bedenk’ dich! glaub’, ich halte, was ich schwur.
(Vase.)
(Ab.)
JULIETA.
¿Y no hay justicia en el cielo que conozca todo el abismo de mis males? No me dejes, madre. Dilatad un mes, una semana el casamiento, ó si no, mi lecho nupcial será el sepulcro de Teobaldo.
Julia. Und wohnt kein Mitleid droben in den Wolken,
Das in die Tiefe meines Jammers schaut?
O süße Mutter, stoß’ mich doch nicht weg!
Nur einen Monat, eine Woche Frist!
Wo nicht, bereite mir das Hochzeitsbette
In jener düstern Gruft, wo Tybalt liegt.
SEÑORA DE CAPULETO.
Nada me digas, porque no he de responderte. Decídete como quieras.
Gräfin Capulet. Sprich nicht zu mir; ich sage nicht ein Wort.
Thu’, was du willst, du gehst mich nichts mehr an.
(Se va.)
(Ab.)
JULIETA.
¡Válgame Dios! Ama mia, ¿qué haré? Mi esposo está en la tierra, mi fe en el cielo. ¿Y cómo ha de volver á la tierra mi fe, si mi esposo no la envia desde el cielo? Aconséjame, consuélame. ¡Infeliz de mí! ¿Por qué el cielo ha de emplear todos sus recursos contra un sér tan débil como yo? ¿Qué me dices? ¿Ni una palabra que me consuele?
Julia. O Gott! wie ist dem vorzubeugen, Amme?
Mein Gatt’ auf Erden, meine Treu’ im Himmel —
Wie soll die Treu’ zur Erde wiederkehren,
Wenn sie der Gatte nicht, der Erd’ entweichend,
Vom Himmel sendet? — Tröste! rate! hilf!
Weh, weh mir, daß der Himmel solche Tücken
An einem sanften Wesen übt wie ich!
Was sagst du? hast du kein erfreuend Wort,
Kein Wort des Trostes?
AMA.
Sólo te diré una cosa. Romeo está desterrado, y puede apostarse doble contra sencillo á que no vuelve á verte, ó vuelve ocultamente, en caso de volver. Lo mejor seria, pues, á mi juicio, que te casaras con el Conde, que es mucho más gentil y discreto caballero que Romeo. Ni un águila tiene tan verdes y vivaces ojos como Páris. Este segundo esposo te conviene más que el primero. Y ademas, al primero puedes darle por muerto. Para tí como si lo estuviera.
Wärterin. Meiner Seel’, hier ist’s.
Er ist verbannt, und tausend gegen eins,
Daß er sich nimmer wieder her getraut,
Euch anzusprechen; oder thät’ er es,
So müßt’ es schlechterdings verstohlen sein.
Nun, weil denn so die Sachen stehn, so denk’ ich,
Das beste wär’, daß ihr den Grafen nähmt.
Ach, er ist solch ein allerliebster Herr!
Ein Lump ist Romeo nur gegen ihn.
Ein Adlersauge, Fräulein, ist so grell,
So schön, so feurig nicht, wie Paris seins.
Ich will verwünscht sein, ist die zweite Heirat
Nicht wahres Glück für euch; weit vorzuziehn
Ist sie der ersten. Oder wär’ sie’s nicht?
Der erste Mann ist tot, so gut als tot;
Denn lebt er schon, habt ihr doch nichts von ihm.
JULIETA.
¿Hablas con el alma?
Julia. Sprichst du von Herzen?
AMA.
Con el alma, ó maldita sea yo.
Wärterin. Und von ganzer Seele,
Sonst möge Gott mich strafen!
JULIETA.
Así sea.
Julia. Amen.
AMA.
¿Por qué?
Wärterin. Was?
JULIETA.
Por nada. Buen consuelo me has dado. Véte, di a mi madre que he salido. Voy á confesarme con Fray Lorenzo, por el enojo que he dado á mi padre.
Julia. Nun ja, du hast mich wunderbar getröstet.
Geh, sag der Mutter, weil ich meinen Vater
Erzürnt, so woll’ ich nach Lorenzos Zelle,
Zu beichten und Vergebung zu empfahn.
AMA.
Obras con buen seso.
Wärterin. Gewiß, das will ich. Ihr thut weislich dran.
(Vase.)
(Ab.)
JULIETA.
¡Infame vieja! ¡Aborto de los infiernos! ¿Cuál es mayor pecado en tí: querer hacerme perjura, ó mancillar con tu lengua al mismo á quien tantas veces pusiste por las nubes? Maldita sea yo si vuelvo á aconsejarme de tí. Sólo mi confesor me dará amparo y consuelo, ó á lo menos fuerzas para morir.
Julia. O alter Erzfeind! höllischer Versucher!
Ist’s ärg’re Sünde, so zum Meineid mich
Verleiten, oder meinen Gatten schmähn
Mit eben dieser Zunge, die zuvor
Viel tausendmal ihn ohne Maß und Ziel
Gepriesen hat? — Hinweg, Ratgeberin!
Du und mein Busen sind sich künftig fremd. —
Ich will zum Mönch, ob er nicht Hilfe schafft;
Schlägt alles fehl, hab’ ich zum Sterben Kraft.
(Ab.)

ACTO IV.
Vierter Aufzug
ESCENA PRIMERA.
Erste Scene.
Celda de Fray Lorenzo.
Bruder Lorenzos Zelle.
FRAY LORENZO y PÁRIS.
(Lorenzo und Paris.)
FRAY LORENZO.
EL juéves dices? Pronto es.
Lorenzo. Auf Donnerstag? die Frist ist kurz, mein Graf.
PÁRIS.
Así lo quiere Capuleto, y yo lo deseo tambien
Paris. Mein Vater Capulet verlangt es so,
Und meine Säumnis soll die Eil nicht hemmen.
FRAY LORENZO.
¿Y todavía no sabeis si la novia os quiere? Mala manera es esa de hacerlas cosas, á mi juicio.
Lorenzo. Ihr sagt, ihr kennt noch nicht des Fräuleins Sinn.
Das ist nicht grade Bahn; so lieb’ ich’s nicht.
PÁRIS.
Ella no hace más que llorar por Teobaldo y no tiene tiempo para pensar en amores, porque el amor huye de los duelos. A su padre le acongoja el que ella se angustie tanto, y por eso quiere hacer la boda cuanto antes, para atajar ese diluvio de lágrimas, que pudiera parecer mal á las gentes. Esa es la razón de que nos apresuremos.
Paris. Unmäßig weint sie über Tybalts Tod,
Und darum sprach ich wenig noch von Liebe:
Im Haus der Thränen lächelt Venus nicht.
Nun hält’s ihr Vater, würd’ger Herr, gefährlich,
Daß sie dem Grame so viel Herrschaft gibt,
Und treibt in weiser Vorsicht auf die Heirat,
Um ihrer Thränen Ströme zu vertrocknen.
Jetzt wißt ihr um die Ursach dieser Eil.
FRAY LORENZO.
(Aparte.) ¡Ojalá no supiera yo las verdaderas causas de la tardanza! Conde Páris, hé aquí la dama que viene á mi celda.
Lorenzo. (beiseite.)
Wüßt’ ich nur nicht, was ihr im Wege steht.
(Laut.)
Seht, Graf! das Fräulein kommt in meine Zelle.
(Julia tritt auf.)
PÁRIS.
Bien hallada, señora y esposa mia.
Paris. Ha, schön getroffen, meine liebe Braut!
JULIETA.
Lo seré cuando me case.
Julia. Das werd’ ich dann erst sein, wenn man uns traut.
PÁRIS.
Eso será muy pronto: el juéves.
Paris. Man wird, man soll uns Donnerstag vermählen.
JULIETA.
Será lo que sea.
Julia. Was sein soll, wird geschehn.
Lorenzo. Das kann nicht fehlen.
PÁRIS.
Claro es. ¿Venis á confesaros con el padre?
Paris. Kommt ihr, die Beicht’ dem Vater abzulegen?
JULIETA.
Con vos me confesaria, si os respondiera.
Julia. Gäb’ ich euch Antwort, legt’ ich euch sie ab.
PÁRIS.
No me negueis que me amais.
Paris. Verleugnet es ihm nicht, daß ihr mich liebt.
JULIETA.
No os negaré que quiero al padre.
Julia. Bekennen will ich euch, ich liebe ihn.
PÁRIS.
Y le confesareis que me teneis cariño.
Paris. Gewiß bekennt ihr auch, ihr liebet mich.
JULIETA.
Más valdria tal confesion á espaldas vuestras, que cara á cara.
Julia. Thu’ ich’s, so hat es, hinter eurem Rücken
Gesprochen, höhern Wert als ins Gesicht.
PÁRIS.
Las lágrimas marchitan vuestro rostro.
Paris. Du Arme! dein Gesicht litt sehr von Thränen.
JULIETA.
Poco hacen mis lágrimas: no valia mucho mi rostro, antes que ellas le ajasen.
Julia. Die Thränen dürfen sich des Siegs nicht rühmen;
Es taugte wenig, eh’ sie’s angefochten.
PÁRIS.
Más la ofenden esas palabras que vuestro llanto.
Paris. Dies Wort thut, mehr als Thränen, ihm zu nah.
JULIETA.
Señor, en la verdad no hay injuria, y más si se dice frente á frente.
Julia. Doch kann die Wahrheit nicht Verleumdung sein.
Was ich gesagt, sagt’ ich mir ins Gesicht.
PÁRIS.
Mio es ese rostro del cual decis mal.
Paris. Doch mein ist das Gesicht, das du verleumdest.
JULIETA.
Vuestro será quizá, puesto que ya no es mio. Padre, ¿podéis oirme en confesion, ó volveré al Ave-María?
Julia. Das mag wohl sein, denn es ist nicht mein eigen. —
Ehrwürd’ger Vater, habt ihr Muße jetzt?
Wie, oder soll ich um die Vesper kommen?
FRAY LORENZO.
Pobre niña, dispuesto estoy á oirte ahora. Dejadnos solos. Conde.
Lorenzo. Jetzt hab’ ich Muße, meine ernste Tochter.
Vergönnt ihr uns allein zu bleiben, Graf?
PÁRIS.
No seré yo quien ponga obstáculos á tal devocion. Julieta, adios. El juéves muy temprano te despertaré.
Paris. Verhüte Gott, daß ich die Andacht störe.
Früh Donnerstags will ich euch wecken, Fräulein,
So lang’ lebt wohl! Nehmt diesen heil’gen Kuß!
(Vase.)
(Ab.)
JULIETA.
Cerrad la puerta, padre, y venid á llorar conmigo: ya no hay esperanza ni remedio.
Julia. O schließ’ die Thür, und wenn du das gethan,
Komm, wein’ mit mir; Trost, Hoffnung, Hilf’ ist hin.
FRAY LORENZO.
Julieta, ya sé cuál es tu angustia, y también ella me tiene sin alma. Sé que el juéves quieren casarte con el Conde.
Lorenzo. Ach, Julia! ich kenne schon dein Leid,
Es drängt aus allen Sinnen mich heraus;
Du mußt, und nichts, so hör’ ich, kann’s verzögern,
Am Donnerstag dem Grafen dich vermählen.
JULIETA.
Padre, no me digais que dicen tal cosa, si al mismo tiempo no discurrís, en vuestra sabiduría y prudencia, algún modo de evitarlo. Y si vos no me consolais, yo con un puñal sabré remediarme. Vos, en nombre del Señor, juntasteis mí mano con la de Romeo, y antes que esta mano, donde fué por vos estampado su sello, consienta en otra union, ó yo amancille su fe, matarános este hierro. Aconsejadme bien, ó el hierro sentenciará el pleito que ni vuestras canas ni vuestra ciencia saben resolver. No os detengais: respondedme ó muero.
Julia. Sag’ mir nicht, Vater, daß du das gehört,
Wofern du nicht auch sagst, wie ich’s verhindre,
Kann deine Weisheit keine Hilfe leihn,
So nenne weise meinen Vorsatz nur,
Und dieses Messer hilft mir auf der Stelle.
Gott fügt’ in eins mein Herz und Romeos,
Die Hände du; und ehe diese Hand,
Die du dem Romeo versiegelt, dient
Zur Urkund’ eines andern Bundes, oder
Mein treues Herz von ihm zu einem andern
Verrätrisch abfällt, soll dies beide töten.
Drum gib aus der Erfahrung langer Zeiten
Mir augenblicklich Rat; wo nicht, so sieh’
Wie dieses blut’ge Messer zwischen mir
Und meiner Drangsal richtet, das entscheidend,
Was deiner Jahr’ und deiner Kunst Gewicht
Zum Ausgang nicht mit Ehren bringen konnte.
O zaudre nicht so lang’! Den Tod verlang’ ich,
Wenn deine Antwort nicht zur Hilfe spricht.
FRAY LORENZO.
Hija mia, detente. Aun veo una esperanza, pero tan remota y tan violenta, como es violenta tu situacion actual. Pero ya que prefieres la muerte á la boda con Páris, pasarás por algo que se parezca á la muerte. Sí te atreves á hacerlo, yo te daré el remedio.
Lorenzo. Halt, Tochter! ich erspähe was, wie Hoffnung:
Allein es auszuführen heischt Entschluß,
Verzweifelt, wie das Uebel, das wir fliehn.
Hast du die Willensstärke, dich zu töten,
Eh’ du dem Grafen Paris dich vermählst,
Dann zweifl’ ich nicht, du unternimmst auch wohl
Ein Ding wie Tod, die Schmach hinweg zu treiben,
Der zu entgehn, du selbst den Tod umarmst;
Und wenn du’s wagst, so biet’ ich Hilfe dir.
JULIETA.
Padre, á trueque de no casarme con París, mandadme que me arroje de lo alto de una torre, que recorra un camino infestado por bandoleros, que habite y duerma entre sierpes y osos, ó en un cementerio, entre huesos humanos, que crujan por la noche, y amarillas calaveras, ó enterradme con un cadáver reciente. Todo lo haré, por terrible que sea, antes que ser infiel al juramento que hice á Romeo.
Julia. O, lieber als dem Grafen mich vermählen,
Heiß’ von der Zinne jenes Turms mich springen,
Da gehn, wo Räuber streifen, Schlangen lauern,
Und kette mich an wilde Bären fest;
Birg bei der Nacht mich in ein Totenhaus
Voll rasselnder Gerippe, Moderknochen,
Und gelber Schädel mit entzahnten Kiefern;
Heiß’ in ein frisch gemachtes Grab mich gehn,
Und in das Leichentuch des Toten hüllen.
Sprach man sonst solche Dinge, bebt’ ich schon;
Doch thu’ ich ohne Furcht und Zweifel sie,
Des süßen Gatten reines Weib zu bleiben.
FRAY LORENZO.
Bien: vete á tu casa, fíngete alegre: di que te casarás con Páris. Mañana es miércoles: por la noche quédate sola, sin que te acompañe ni siquiera tu ama, y cuando estés acostada, bebe el licor que te doy en esta ampolleta. Un sueño frío embargará tus miembros. No pulsarás ni alentarás, ni darás señal alguna de vida. Huirá el color de tus rosados labios y mejillas, y le sucederá una palidez terrea. Tus párpados se cerrarán como puertas de la muerte que excluyen la luz del dia, y tu cuerpo quedará rígido, inmóvil, frio como el mármol de un sepulcro. Así permanecerás 42 horas justas, y entonces despertarás como de un apacible sueño. A la mañana anterior habrá venido el novio á despertarte, te habrá creido muerta, y ataviándote, según es uso, con las mejores galas, te habrán llevado en ataúd abierto al sepulcro de los Capuletos. Durante tu sueño, yo avisaré por carta á Romeo; él vendrá en seguida, y velaremos juntos hasta que despiertes. Esa misma noche Romeo volverá contigo á Mántua. Es el único modo de salvarte del peligro actual, si un vano y mujeril temor no te detiene.
Lorenzo. Wohl denn! Geh heim, sei fröhlich, will’ge drein,
Dich zu vermählen: morgen ist es Mittwoch;
Sieh, wie du morgen Nacht allein magst ruhn;
Laß nicht die Amm’ in deiner Kammer schlafen.
Nimm dieses Fläschchen dann mit dir zu Bett,
Und trink den Kräutergeist, den es verwahrt.
Dann rinnt alsbald ein kalter matter Schauer
Durch deine Adern, und bemeistert sich
Der Lebensgeister; den gewohnten Gang
Hemmt jeder Puls und hört zu schlagen auf.
Kein Odem, keine Wärme zeugt von Leben;
Der Lippen und der Wangen Rosen schwinden
Zu bleicher Asche; deiner Augen Vorhang
Fällt, wie wenn Tod des Lebens Tag verschließt.
Ein jedes Glied, gelenker Kraft beraubt,
Soll steif und starr und kalt wie Tod erscheinen.
Als solch ein Ebenbild des dürren Todes
Sollst du verharren zweiundvierzig Stunden,
Und dann erwachen wie von süßem Schlaf.
Wenn nun der Bräutigam am Morgen kommt
Und dich vom Lager ruft, da liegst du tot;
Dann (wie die Sitte unsers Landes ist)
Trägt man auf einer Bahr in Feierkleidern
Dich unbedeckt in die gewölbte Gruft,
Wo alle Capulets von Alters ruhn.
Zur selben Zeit, wenn du erwachen wirst,
Soll Romeo aus meinen Briefen wissen,
Was wir erdacht, und sich hieher begeben.
Wir wollen beid’ auf dein Erwachen harren;
Und in derselben Nacht soll Romeo
Dich fort von hier nach Mantua geleiten.
Das rettet dich von dieser droh’nden Schmach,
Wenn schwacher Unbestand und weib’sche Furcht
Dir in der Ausführung den Mut nicht dämpft.

JULIETA.
Dáme la ampolleta, y no hablemos de temores.
Julia. Gib mir, o gib mir! rede nicht von Furcht!
FRAY LORENZO.
Tómala. Valor y fortuna. Voy á enviar á un lego con una carta á Mántua.
Lorenzo. Nimm, geh mit Gott, halt fest an dem Entschluß.
Ich send’ indes mit Briefen einen Bruder
In Eil nach Mantua zu deinem Treuen.
JULIETA.
Dios me dé valor, aunque ya le siento en mí. Adios, padre mio.
Julia. Gib, Liebe, Kraft mir! Kraft wird Hilfe leihen.
Lebt wohl, mein teurer Vater!
(Beide ab.)
ESCENA II.
Zweite Scene.
Casa de Capuleto.
Ein Zimmer in Capulets Hause.
CAPULETO, su MUJER, el AMA y CRIADOS.
(Capulet, Gräfin Capulet, Wärterin, Bediente.)
CAPULETO.
(A un criado.) Convidarás á todos los que van en esta lista.
Capulet. So viele Gäste lad’, als hier geschrieben!
(Ein Bedienter ab.)
Y tú buscarás veinte cocineros.
Du Bursch, geh’, miet’ mir zwanzig tücht’ge Köche.
CRIADO 1.º
Los buscaré tales que se chupen el dedo.
Bedienter. Ihr sollt gewiß keine schlechten kriegen, gnäd’ger Herr; denn ich will erst zusehn, ob sie sich die Finger ablecken können.
CAPULETO.
¡Rara cualidad!
Capulet. Was soll das für eine Probe sein?
CRIADO 2.º
Nunca es bueno el cocinero que no sabe chuparse los dedos, ni traeré á nadie que no sepa.
Zweiter Bedienter. Ei, gnädiger Herr, das wäre ein schlechter Koch, der seine eignen Finger nicht ablecken könnte. Darum, wer das nicht kann, der geht nicht mit mir.
Capulet. Geh, mach fort. —
(Bedienter ab.)
CAPULETO.
Véte, que el tiempo apremia, y nada tenemos dispuesto. ¿Fué la niña á confesarse con Fray Lorenzo?
Die Zeit ist kurz, es wird an manchem fehlen. —
Wie ist’s, ging meine Tochter hin zum Pater?
AMA.
Sí.
Wärterin. Ja, wahrhaftig.
Рэклама