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Romeo y Julieta / Romeo und Julia — на іспанскай і нямецкай мовах. Старонка 5

Іспанска-нямецкая кніга-білінгва

William Shakespeare

Romeo y Julieta

William Shakespeare

Romeo und Julia

ROMEO.
A las nueve.

Romeo. Um neun.

JULIETA.
No faltará. Las horas se me harán siglos hasta que esa llegue. No sé para qué te he llamado.

Julia. Ich will nicht säumen; zwanzig Jahre
Sind’s bis dahin. Doch ich vergaß, warum
Ich dich zurückgerufen.

ROMEO.
¡Déjame quedar aquí hasta que lo pienses!

Romeo. Laß hier mich stehn, derweil du dich bedenkst.

JULIETA.
Con el contento de verte cerca me olvidaré eternamente de lo que pensaba, recordando tu dulce compañía.

Julia. Auf daß du stets hier weilst, werd’ ich vergessen,
Bedenkend, wie mir deine Näh’ so lieb.

ROMEO.
Para que siga tu olvido no he de irme.

Romeo. Auf daß du stets vergessest, werd’ ich weilen,
Vergessend, daß ich irgend sonst daheim.

JULIETA.
Ya es de dia. Vete… Pero no quisiera que te alejaras más que el breve trecho que consiente alejarse al pajarillo la niña que le tiene sujeto de una cuerda de seda, y que á veces le suelta de la mano, y luego le coge ansiosa, y le vuelve á soltar…

Julia. Es tagt beinah, ich wollte nun, du gingst;
Doch weiter nicht, als wie ein tändelnd Mädchen
Ihr Vögelchen der Hand entschlüpfen läßt,
Gleich einem Armen in der Banden Druck,
Und dann zurück ihn zieht am seid’nen Faden;
So liebevoll mißgönnt sie ihm die Freiheit.

ROMEO.
¡Ojalá fuera yo ese pajarillo!

Romeo. Wär’ ich dein Vögelchen!

JULIETA.
¿Y qué quisiera yo sino que lo fueras? aunque recelo que mis caricias habian de matarte. ¡Adios, adios! Triste es la ausencia y tan dulce la despedida, que no sé cómo arrancarme de los hierros de esta ventana.

Julia. Ach wärst du’s, Lieber!
Doch hegt’ und pflegt’ ich dich gewiß zu Tod.
Nun gute Nacht! So süß ist Trennungswehe,
Ich rief’ wohl gute Nacht, bis ich den Morgen sähe.


(Sie geht zurück.)

ROMEO.
¡Que el sueño descanse en tus dulces ojos y la paz en tu alma! ¡Ojalá fuera yo el sueño, ojalá fuera yo la paz en que se duerme tu belleza! De aquí voy á la celda donde mora mi piadoso confesor, para pedirle ayuda y consejo en este trance.

Romeo. Schlaf wohn auf deinem Aug’, Fried’ in der Brust!
O wär’ ich Fried’ und Schlaf und ruht’ in solcher Lust!
Ich will zur Zell’ des frommen Vaters gehen,
Mein Glück ihm sagen, und um Hilf’ ihn flehen.

Уходит.

(Ab.)

ESCENA III.

Dritte Scene.

Celda de Fray Lorenzo.

Ein Klostergarten.

FRAY LORENZO y ROMEO.

(Bruder Lorenzo mit einem Körbchen.)

FRAY LORENZO.
Ya la aurora se sonrie mirando huir á la oscura noche. Ya con sus rayos dora las nubes de oriente. Huye la noche con perezosos piés, tropezando y cayendo como un beodo, al ver la lumbre del sol que se despierta y monta en el carro de Titan. Antes que tienda su dorada lumbre, alegrando el dia y enjugando el llanto que vertió la noche, he de llenar este cesto de bien olientes flores y de yerbas primorosas. La tierra es á la vez cuna y sepultura de la naturaleza, y su seno educa y nutre hijos de varia condicion, pero ninguno tan falto de virtud que no dé alimento ó remedio ó solaz al hombre. Extrañas son las virtudes que derramó la pródiga mano de la naturaleza, en piedras, plantas y yerbas. No hay sér inútil sobre la tierra, por vil y despreciable que parezca. Por el contrario, el ser más noble, si se emplea con mal fin, es dañino y abominable. El bien mismo se trueca en mal y el valor en vicio, cuando no sirve á un fin virtuoso. En esta flor que nace duermen escondidos á la vez medicina y veneno: los dos nacen del mismo origen, y su olor comunica deleite y vida á los sentidos, pero si se aplica al labio, esa misma flor tan aromosa mata el sentido. Así es el alma humana; dos monarcas imperan en ella, uno la humildad, otro la pasion; cuando ésta predomina, un gusano roedor consume la planta.

Lorenzo. Der Morgen lächelt froh der Nacht ins Angesicht,
Und säumet das Gewölk im Ost mit Streifen Licht.
Die matte Finsternis flieht wankend, wie betrunken,
Von Titans Pfad, besprüht von seiner Rosse Funken.
Eh’ höher nun die Sonn’ ihr glühend Aug’ erhebt,
Den Tau der Nacht verzehrt, und neu die Welt belebt,
Muß ich dies Körbchen hier voll Kraut und Blumen lesen,
Voll Pflanzen gift’ger Art, und diensam zum Genesen.
Die Mutter der Natur, die Erd’, ist auch ihr Grab,
Und was ihr Schoß gebar, sinkt tot in ihn hinab.
Und Kinder mannigfalt, so all ihr Schoß empfangen,
Sehn wir, gesäugt von ihr, an ihren Brüsten hangen;
An vielen Tugenden sind viele drunter reich,
Ganz ohne Wert nicht eins, doch keins dem andern gleich.
O, große Kräfte sind’s, weiß man sie recht zu pflegen,
Die Pflanzen, Kräuter, Stein’ in ihrem Innern hegen.
Was nur auf Erden lebt, da ist auch nichts so schlecht,
Daß es der Erde nicht besondern Nutzen brächt’.
Doch ist auch nichts so gut, das, diesem Ziel entwendet,
Abtrünnig seiner Art, sich nicht durch Mißbrauch schändet.
In Laster wandelt sich selbst Tugend, falsch geübt,
Wie Ausführung auch wohl dem Laster Würde gibt.
Die kleine Blume hier beherbergt gift’ge Säfte
In ihrer zarten Hüll’, und milde Heilungskräfte:
Sie labet den Geruch, und dadurch jeden Sinn;
Gekostet, dringt sie gleich zum Herzen tötend hin.
Zwei Feinde lagern so im menschlichen Gemüte
Sich immerdar im Kampf: verderbter Will’ und Güte;
Und wo das Schlecht’re herrscht mit siegender Gewalt,
Dergleichen Pflanze frißt des Todes Wurm gar bald.


(Romeo tritt auf.)

ROMEO.
Buenos dias, padre.

Romeo. Mein Vater, guten Morgen!

FRAY LORENZO.
Él sea en tu guarda. ¿Quién me saluda con tan dulces palabras, al apuntar el dia? Levantado y á tales horas, revela sin duda intranquilidad de conciencia, hijo mio. En las pupilas del anciano viven los cuidados veladores, y donde reina la inquietud ¿cómo habitará el sosiego? Pero en lecho donde reposa la juventud ajena de todo pesar y duelo, infunde en los miembros deliciosa calma el blando sueño. Tu visita tan de mañana me indica que alguna triste ocasión te hace abandonar tan pronto el lecho. Y si no… será que has pasado la noche desvelado.

Lorenzo. Sei der Herr gesegnet!
Wess’ ist der frühe Gruß, der freundlich mir begegnet?
Mein junger Sohn, es zeigt, daß wildes Blut dich plagt,
Daß du dem Bett so früh schon Lebewohl gesagt.
Die wache Sorge lauscht im Auge jedes Alten,
Und Schlummer bettet nie sich da, wo Sorgen walten.
Doch da wohnt goldner Schlaf, wo mit gesundem Blut
Und grillenfreiem Hirn die frische Jugend ruht.
Drum läßt mich sicherlich dein frühes Kommen wissen,
Daß inn’re Unordnung vom Lager dich gerissen.
Wie? oder hätte gar mein Romeo die Nacht
(Nun rat’ ich’s besser) nicht im Bette hingebracht?

ROMEO.
¡Eso es, y descansé mejor que dormido!

Romeo. So ist’s, ich wußte mir viel süß’re Ruh zu finden.

FRAY LORENZO.
Perdónete Dios. ¿Estuviste con Rosalía?

Lorenzo. Verzeih die Sünde Gott! Warst du bei Rosalinden?

ROMEO.
¿Con Rosalía? Ya su nombre no suena dulce en mis oidos, ni pienso en su amor.

Romeo. Bei Rosalinden, ich? Ehrwürd’ger Vater, nein!
Vergessen ist der Nam’ und dieses Namens Pein.

FRAY LORENZO.
Bien haces. Luego ¿dónde estuviste?

Lorenzo. Das ist mein wackrer Sohn! Allein wo warst du? sage.

ROMEO.
Te lo diré sin ambages. En la fiesta de nuestros enemigos los Capuletos, donde á la vez herí y fui herido. Sólo tus manos podrán sanar á uno y otro contendiente. Y con esto verás que no conservo rencor á mi adversario, puesto que intercedo por él como si fuese amigo mio.

Romeo. So hör’; ich spare gern dir eine zweite Frage.
Ich war bei meinem Feind auf einem Freudenmahl,
Und da verwundete mich jemand auf einmal.
Desgleichen that ich ihm, und für die beiden Wunden
Wird heil’ge Arzenei bei deinem Amt gefunden.
Ich hege keinen Groll, mein frommer, alter Freund:
Denn sieh! zu statten kömmt die Bitt’ auch meinem Feind.

FRAY LORENZO.
Dime con claridad el motivo de tu visita, si es que puedo ayudarte en algo.

Lorenzo. Einfältig, lieber Sohn! Nicht Silben fein gestochen!
Wer Rätsel beichtet, wird in Rätseln losgesprochen.

ROMEO.
Pues te diré en dos palabras que estoy enamorado de la hija del noble Capuleto, y que ella me corresponde con igual amor. Ya está concertado todo—sólo falta que vos bendigais esta union. Luego os diré con más espacio dónde y cómo nos conocimos y nos juramos constancia eterna. Ahora lo que importa es que nos caseis al instante.

Romeo. So wiss’ einfältiglich: ich wandte Seel’ und Sinn
In Lieb’ auf Capulets holdsel’ge Tochter hin.
Sie gab ihr ganzes Herz zurück mir für das meine,
Und uns Vereinten fehlt zum innigsten Vereine
Die heil’ge Trauung nur; doch wie und wo und wann
Wir uns gesehn, erklärt, und Schwur um Schwur gethan,
Das alles will ich dir auf unserm Weg erzählen;
Nur bitt’ ich, will’ge drein, noch heut uns zu vermählen.

FRAY LORENZO.
¡Por vida de mi padre san Francisco! ¡Qué pronto olvidaste á Rosalía, en quien cifrabas antes tu cariño! El amor de los jóvenes nace de los ojos y no del corazón. ¡Cuánto lloraste por Rosalía! y ahora tanto amor y tanto enojo se ha disipado como el eco. Aún no ha disipado el sol los vapores de tu llanto. Aún resuenan en mis oidos tus quejas. Aún se ven en tu rostro las huellas de antiguas lágrimas. ¿No decias que era más bella y gentil que ninguna? y ahora te has mudado. ¡Y luego acusais de inconstantes á las mujeres! ¿Cómo buscais firmeza en ellas, si vosotros les dais el ejemplo de olvidar?

Lorenzo. O heiliger Sankt Franz! Was für ein Unbestand!
Ist Rosalinde schon aus deiner Brust verbannt,
Die du so heiß geliebt? Liegt junger Männer Liebe
Denn in den Augen nur, nicht in des Herzens Triebe?
O heiliger Sankt Franz! wie wusch ein salzig Naß
Um Rosalinden dir so oft die Wangen blaß!
Und löschen konnten doch so viele Thränenfluten
Die Liebe nimmer dir: sie schürten ihre Gluten.
Noch schwebt der Sonn’ ein Dunst von deinen Seufzern vor;
Dein altes Stöhnen summt mir noch im alten Ohr.
Sieh, auf der Wange hier ist noch die Spur zu sehen
Von einer alten Thrän’, die noch nicht will vergehen.
Und warst du je du selbst, und diese Schmerzen dein,
So war der Schmerz und du für Rosalind’ allein.
Und so verwandelt nun? Dann leide, daß ich spreche:
Ein Weib darf fallen, wohnt in Männern solche Schwäche.

ROMEO.
¿Pero vos no reprobabais mi amor por Rosalía?

Romeo. Oft schmältest du mit mir um Rosalinden schon.

FRAY LORENZO.
Yo no reprobaba tu amor, sino tu idolatría ciega.

Lorenzo. Weil sie dein Abgott war; nicht weil du liebtest, Sohn.

ROMEO.
¿Y no me dijisteis que hiciera todo lo posible por ahogar ese amor?

Romeo. Und mahntest oft mich an, die Liebe zu besiegen.

FRAY LORENZO.
Pero no para que de la sepultura de ese amor brotase otro amor nuevo y más ardiente.

Lorenzo. Nicht um in deinem Sieg der zweiten zu erliegen.

ROMEO.
No os enojeis conmigo, porque mi señora me quiere tanto como yo á ella y con su amor responde al mio, y la otra no.

Romeo. Ich bitt’ dich, schmäl’ nicht! Sie, der jetzt mein Herz gehört,
Hat Lieb' um Liebe mir und Gunst um Gunst gewährt.
Das that die andre nie.

FRAY LORENZO.
Es que Rosalía quizá adivinara la ligereza de tu amor. Ven conmigo, inconstante mancebo. Yo te ayudaré á conseguir lo que deseas para que esta boda sea lazo de amistad que extinga el rencor de vuestras familias.

Lorenzo. Sie wußte wohl, dein Lieben
Sei zwar ein köstlich Wort, doch nur in Sand geschrieben.
Komm, junger Flattergeist! Komm nur, wir wollen gehn;
Ich bin aus einem Grund geneigt dir beizustehn:
Vielleicht, daß dieser Bund zu großem Glück sich wendet,
Und eurer Häuser Groll durch ihn in Freundschaft endet.

ROMEO.
Vamos, pues, sin detenernos.

Romeo. O laß uns fort von hier! Ich bin in großer Eil.

FRAY LORENZO.
Vamos con calma para no tropezar.

Lorenzo. Wer hastig läuft, der fällt: drum eile nur mit Weil’.


(Beide ab.)

ESCENA IV.

Vierte Scene.

Calle.

Eine Straße

BENVOLIO y MERCUTIO.

(Benvolio und Mercutio kommen.)

MERCUTIO.
¿Dónde estará Romeo? ¿Pareció anoche por su casa?

Mercutio. Wo Teufel kann der Romeo stecken? Kam er heute nacht nicht zu Hause?

BENVOLIO.
Por casa de su padre no estuvo. Así me lo ha dicho su criado.

Benvolio. Nach seines Vaters Hause nicht; ich sprach seinen Bedienten.

MERCUTIO.
¡Válgame Dios! Esa pálida muchachuela, esa Rosalía de duras entrañas acabará por tornarle loco.

Mercutio. Ja, dies hartherz’ge Frauenbild, die Rosalinde,
Sie quält ihn so, er wird gewiß verrückt.

BENVOLIO.
Teobaldo, el primo de Capuleto, ha escrito una carta al padre de Romeo.

Benvolio. Tybalt, des alten Capulet Verwandter,
Hat dort ins Haus ihm einen Brief geschickt.

MERCUTIO.
Sin duda será cartel de desafío.

Mercutio. Eine Ausforderung, so wahr ich lebe!

BENVOLIO.
Pues Romeo es seguro que contestará.

Benvolio. Romeo wird ihm die Antwort nicht schuldig bleiben.

MERCUTIO.
Todo el mundo puede responder á una carta.

Mercutio. Auf einen Brief kann ein jeder antworten, wenn er schreiben kann.

BENVOLIO.
Quiero decir que Romeo sabrá tratar como se merece al dueño de la carta.

Benvolio. Nein, ich meine, er wird dem Briefsteller zeigen, daß er Mut hat, wenn man ihm so was zumutet.

MERCUTIO.
¡Pobre Romeo! Esa rubia y pálida niña le ha atravesado el corazon á estocadas, le ha traspasado los oidos con una cancion de amor, y el centro del alma con las anchas flechas del volador Cupido… ¿Y quién resistirá á Teobaldo?

Mercutio. Ach, der arme Romeo! Er ist ja schon tot: durchbohrt von einer weißen Dirne schwarzem Auge; durch’s Ohr geschossen mit einem Liebesliedchen; seine Herzensscheibe durch den Pfeil des kleinen blinden Schützen mitten entzwei gespalten. Ist er der Mann darnach, es mit dem Tybalt aufzunehmen?

BENVOLIO.
¿Quién es Teobaldo?

Benvolio. Nun, was ist Tybalt denn Großes?

MERCUTIO.
Algo más que el rey de los gatos; es el mejor y más diestro esgrimidor. Maneja la espada como tú la lengua, guardando tiempo, distancia y compas. Gran cortador de ropillas. Espadachin, espadachín de profesion, y muy enterado del inmortal passato, del punto reverso y del par.

Mercutio. Kein papierner Held, das kann ich dir sagen. O, er ist ein beherzter Zeremonienmeister der Ehre. Er ficht, wie ihr ein Liedlein singt; hält Takt und Maß und Ton. Er beobachtet seine Pausen: eins — zwei — drei; dann sitzt euch der Stoß in der Brust. Er bringt euch einen seidnen Knopf unfehlbar ums Leben. Ein Raufer! ein Raufer! Ein Ritter vom ersten Range, der euch alle Gründe eines Ehrenstreits an den Fingern herzuzählen weiß. Ach, die göttliche Passade! Die doppelte Finte! Der! —

BENVOLIO.
¿Y qué quieres decir con eso?

Benvolio. Der — was?

MERCUTIO.
Mala landre devore á esos nuevos elegantes que han venido con gestos y cortesías á reformar nuestras antiguas costumbres «¡Qué buena espada, qué buen mozo, qué hermosa mujer!» Decidme, abuelos mios, ¿no es mala vergüenza que estemos llenos de estos moscones extranjeros, estos pardonnez moi, tan ufanos con sus nuevas galas y tan despreciadores de lo antiguo? ¡Oh, necedad insigne!

Mercutio. Der Henker hole diese phantastischen, gezierten, lispelnden Eisenfresser! Was sie für neue Töne anstimmen! — „Eine sehr gute Kling — Ein sehr wohlgewachs’ner Mann! — Eine sehr gute Hure!“ — Ist das nicht ein Elend, Urältervater! daß wir mit diesen ausländischen Schmetterlingen heimgesucht werden, mit diesen Modenarren, diesen Pardonnez-moi, die so stark auf neue Weise halten, ohne jemals weise zu werden?

(Sale Romeo.)

(Romeo tritt auf.)

BENVOLIO.
¡Aquí tienes á Romeo! ¡Aquí tienes á Romeo!

Benvolio. Da kommt Romeo, da kommt er!

MERCUTIO.
Bien roma trae el alma. No eres carne ni pescado. ¡Oh materia digna de los versos del Petrarca! Comparada con su amor Laura era una fregona, sino que tuvo mejor poeta que la celebrase; Dido una zagala, Cleopatra una gitana, Hero y Elena dos rameras, y Ciste, á pesar de sus negros ojos, no podría competir con la suya. Bon jour, Romeo. Saludo francés corresponde á vuestras calzas francesas. Anoche nos dejaste en blanco.

Mercutio. Ohne seinen Rogen, wie ein gedörrter Hering. O Fleisch! Fleisch! wie bist du verfischt worden! Nun liebt er die Melodien, in denen sich Petrarca ergoß; gegen sein Fräulein ist Laura nur eine Küchenmagd — Wetter! sie hatte doch einen bessern Liebhaber, um sie zu bereimen; — Dido, eine Trutschel, Kleopatra, eine Zigeunerin, Helena und Hero, Metzen und lose Dirnen, Thisbe ein artiges Blauauge oder sonst so was, will aber nichts vorstellen. Signor Romeo, bon jour! Da habt ihr einen französischen Gruß für eure französischen Pumphosen! Ihr spieltet uns diese Nacht einen schönen Streich.

ROMEO.
¿Qué dices de dejar en blanco?

Romeo. Guten Morgen, meine Freunde! Was für einen Streich?

MERCUTIO.
Que te despediste á la francesa. ¿Lo entiendes ahora?

Mercutio. Einen Diebesstreich. Ihr stahlt euch unversehens davon.

ROMEO.
Perdon, Mercutio. Tenia algo que hacer, y no estaba el tiempo para cortesías.

Romeo. Verzeihung, guter Mercutio. Ich hatte etwas Wichtiges vor, und in einem solchen Falle thut man wohl einmal der Höflichkeit Gewalt an.

MERCUTIO.
¿De suerte que tú tambien las usas á veces y doblas las rodillas?

Mercutio. Wie nun? Du sprichst ja ganz menschlich. Wie kommt es, daß du auf einmal deine aufgeweckte Zunge und deine muntern Augen wieder gefunden hast? So hab’ ich dich gern. Ist das nicht besser als das ewige Liebesgekrächze?

ROMEO.
Luego no soy descortes, porque eso es hacer genuflexiones.


MERCUTIO.
Dices bien.


ROMEO.
Pero aquello de que hablábamos es cortesía y no genuflexion.


MERCUTIO.
Es que yo soy la flor de la cortesía.


ROMEO.
¿Cómo no dices la flor y nata?


MERCUTIO.
Porque la nata la dejo para tí.


ROMEO.
Cállate.


























MERCUTIO.
¿Y no es mejor esto que andar en lamentaciones exóticas? Ahora te reconozco: eres Romeo, nuestro antiguo y buen amigo. Andabas hecho un necio con ese amor insensato.











Romeo. Seht den prächtigen Aufzug!

(Salen Pedro y el Ama.)

(Die Wärterin und Peter hinter ihr.)

MERCUTIO.
Vela, vela.

Mercutio. Was kömmt da angesegelt?

BENVOLIO.
Y son dos: una saya y un sayal.


AMA.
¡Pedro!

Wärterin. Peter!

PEDRO.
¿Qué?

Peter. Was beliebt?

AMA.
Tráeme el abanico.

Wärterin. Meinen Fächer, Peter!

MERCUTIO.
Dáselo, Pedro, que siempre será más agradable mirar su abanico que su cara.

Mercutio. Gib ihn ihr, guter Peter, um ihr Gesicht zu verstecken. Ihr Fächer ist viel hübscher wie ihr Gesicht.

AMA.
Buenas tardes, señores.

Wärterin. Schönen guten Morgen, ihr Herren!

MERCUTIO.
Buenas tardes, hermosa dama.

Mercutio. Schönen guten Abend, schöne Dame!

AMA.
¿Pues hemos llegado á la tarde?

Wärterin. Warum guten Abend?

MERCUTIO.
No, pero la mano lasciva del reloj está señalando las doce.

Mercutio. Euer Brusttuch deutet auf Sonnenuntergang.

AMA.
¡Jesús, qué hombre!

Wärterin. Pfui, was ist das für ein Mensch?

MERCUTIO.
Un hombre que Dios crió, para que luego echase él mismo á perder la obra divina.

Romeo. Einer, den der Teufel plagt, um andre zu plagen.

AMA.
Bien dicho. Para que echase su obra á perder… ¿Pero me podría decir alguno de vosotros dónde está el joven Romeo?

Wärterin. Schön gesagt, bei meiner Seele! Um andre zu plagen. Ganz recht! Aber, ihr Herren, kann mir keiner von euch sagen, wo ich den jungen Romeo finde?

ROMEO.
Yo te lo podré decir, y por cierto que ese joven será ya más viejo cuando le encontreis, que cuando empezabais á buscarlo. Yo soy Romeo, á falta de otro más jóven.

Romeo. Ich kann’s euch sagen; aber der junge Romeo wird älter sein, wenn ihr ihn gefunden habt, als er war, da ihr ihn suchtet. Ich bin der Jüngste, der den Namen führt, weil kein schlechterer da war.

AMA.
¿Lo decis de veras?

Wärterin. Gut gegeben.

MERCUTIO.
¿Conque á falta de otro mejor, os parece jóven? Discretamente lo entendeis.

Mercutio. So? ist das Schlechteste gut gegeben? nun wahrhaftig: gut begriffen! sehr vernünftig!

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