Іспанска-нямецкая кніга-білінгва
AMA.
Sean pares ó nones, ese dia, en anocheciendo, cumple Julieta años. ¡Válgame Dios! La misma edad tendrian ella y mi Susana. Pero Susana está en el cielo. No merecía yo tanta dicha. Pues como iba diciendo, cumplirá catorce años la tarde de los Ángeles. ¡Vaya si los cumplirá! Me acuerdo bien. Hace once años, cuando el terremoto, la quitamos el pecho. Jamas confundo aquel dia con ningún otro del año. Debajo del palomar, sentada al sol, unté mi pecho con acíbar. Vos y mi amo estabais en Mántua. ¡Me acuerdo tan bien! Pues como digo, la tonta de ella, apenas probó el pecho y lo halló tan amargo, ¡qué furiosa se puso contra mí! ¡Temblaba el palomar! Once años van de esto. Ya se tenia en pié, ya corria… tropezando á veces. Por cierto que el dia antes se habia hecho un chichon en la frente, y mi marido (¡Dios le tenga en gloria!) ¡con qué gracia levantó á la niña! y le dijo: «Vaya, ¿te has caido de frente? No caerás así cuando te entre el juicio. ¿Verdad, Julieta?» Sí, respondió la inocente limpiándose las lágrimas. El tiempo hace verdades las burlas. Mil años que viviera, me acordaria de esto. «¿No es verdad, Julieta?» y ella lloraba y decia que sí.
Wärterin. Nu, drüber oder drunter. Just den Tag,
Johannistag zu Abend wird sie vierzehn.
Suschen und sie — Gott gebe jedem Christen
Das ew’ge Leben! — waren eines Alters.
Nun, Suschen ist bei Gott:
Sie war zu gut für mich. Doch, wie ich sagte,
Johannistag zu Abend wird sie vierzehn.
Das wird sie, meiner Treu; ich weiß es recht gut.
Elf Jahr ist’s her, seit wir’s Erdbeben hatten:
Und ich entwöhnte sie (mein Leben lang
Vergess’ ich’s nicht) just auf denselben Tag.
Ich hatte Wermut auf die Brust gelegt,
Und saß am Taubenschlage in der Sonne;
Die gnäd’ge Herrschaft war zu Mantua.
(Ja, ja! Ich habe Grütz’ im Kopf!) Nun, wie ich sagte:
Als es den Wermut auf der Warze schmeckte,
Und fand ihn bitter — närr’sches, kleines Ding —
Wie’s böse ward, und zog der Brust ein Gesicht!
Krach! sagt der Taubenschlag; und ich, fürwahr,
Ich wußte nicht, wie ich mich tummeln sollte.
Und seit der Zeit ist’s nun elf Jahre her.
Denn damals stand sie schon allein; mein Treu,
Sie lief und watschelt’ euch schon flink herum.
Denn Tags zuvor fiel sie die Stirn entzwei,
Und da hob sie mein Mann — Gott hab ihn selig!
Er war ein lust’ger Mann — vom Boden auf.
Ei, sagt’ er, fällst du so auf dein Gesicht?
Wirst rücklings fallen, wenn du klüger bist.
Nicht wahr, mein Kind? Und, liebe, heil’ge Frau!
Das Mädchen schrie nicht mehr und sagte: Ja.
Da seh’ man, wie so ’n Spaß zum Vorschein kommt!
Und lebt’ ich tausend Jahre lang, ich wette,
Daß ich es nie vergäß’. Nicht wahr, mein Kind? sagt er,
Und ’s liebe Närrchen ward still und sagte: Ja.
SEÑORA.
Basta ya. Cállate, por favor te lo pido.
Gräfin Capulet. Genug davon, ich bitte, halt dich ruhig.
AMA.
Me callaré, señora; pero no puedo menos de reirme, acordándome que dijo sí, y creo que tenia en la frente un chichon tamaño como un huevo, y lloraba que no habia consuelo para ella.
Wärterin. Ja, gnäd’ge Frau. Doch lächert’s mich noch immer,
Wie ’s Kind sein Schreien ließ und sagte: Ja.
Und saß ihm, meiner Treu, doch eine Beule,
So dick wie ’n Hühnerei, auf seiner Stirn.
Recht gefährlich dick! und es schrie bitterlich.
Mein Mann, der sagte: Ei, fällst aufs Gesicht?
Wirst rücklings fallen, wenn du älter bist.
Nicht wahr, mein Kind? still ward’s und sagte: Ja.
JULIETA.
Cállate ya; te lo suplico.
Julia. Ich bitt’ dich, Amme, sei doch auch nur still.
AMA.
Bueno, me callaré. Dios te favorezca, porque eres la niña más hermosa que he criado nunca. ¡Qué grande seria mi placer en verla casada!
Wärterin. Gut, ich bin fertig. Gott behüte dich!
Du warst das feinste Püppchen, das ich säugte.
Erleb’ ich deine Hochzeit noch einmal,
So wünsch’ ich weiter nichts.
Gräfin Capulet. Die Hochzeit, ja! das ist der Punkt, von dem
Ich sprechen wollte. Sag mir, liebe Tochter,
Wie steht’s mit deiner Lust dich zu vermählen?
JULIETA.
Aún no he pensado en tanta honra.
Julia. Ich träumte nie von dieser Ehre noch.
AMA.
¡Honra! Pues si no fuera por haberte criado yo á mis pechos, te diria que habias mamado leche de discrecion y sabiduría.
Wärterin. Ein Ehre! Hätt’st du eine andre Amme
Als mich gehabt, so wollt’ ich sagen: Kind,
Du habest Weisheit mit der Milch gesogen.
SEÑORA.
Ya puedes pensar en casarte. Hay en Verona madres de familia menores que tú, y yo misma lo era cuando apenas tenia tu edad. En dos palabras, aspira á tu mano el gallardo Páris.
Gräfin Capulet. Gut, denke jetzt dran; jünger noch als du
Sind angeseh’ne Fraun hier in Verona
Schon Mütter worden. Ist mir recht, so war
Ich deine Mutter in demselben Alter,
Wo du noch Mädchen bist. Mit einem Wort:
Der junge Paris wirbt um deine Hand.
AMA.
¡Niña mia! ¡Vaya un pretendiente! Si parece de cera.
Wärterin. Das ist ein Mann, mein Fräulein! Solch’ ein Mann
Als alle Welt — ein wahrer Zuckermann!
SEÑORA.
No tiene flor más linda la primavera de Verona.
Gräfin Capulet. Die schönste Blume von Veronas Flor.
AMA.
¡Eso una flor! Sí que es flor, ciertamente.
Wärterin. Ach ja, ’ne Blume! Gelt, ’ne rechte Blume!
SEÑORA.
Quiero saber si le amarás. Esta noche ha de venir. Verás escrito en su cara todo el amor que te profesa. Fíjate en su rostro y en la armonía de sus facciones. Sus ojos servirán de comentario á lo que haya de confuso en el libro de su persona. Este libro de amor, desencuadernado todavía, merece una espléndida cubierta. La mar se ha hecho para el pez. Toda belleza gana en contener otra belleza. Los áureos broches del libro esmaltan la áurea narración. Todo lo que él tenga será tuyo. Nada perderás en ser su mujer.
Gräfin Capulet. Was sagst du? Wie gefällt dir dieser Mann?
Heut abend siehst du ihn bei unserm Fest.
Dann lies im Buche seines Angesichts,
In das der Schönheit Griffel Wonne schrieb;
Betrachte seiner Züge Lieblichkeit,
Wie jeglicher dem andern Zierde leiht.
Was dunkel in dem holden Buch geblieben,
Das lies in seinem Aug am Rand geschrieben.
Und dieses Freiers ungebundner Stand,
Dies Buch der Liebe, braucht nur einen Band.
Der Fisch lebt in der See, und doppelt teuer
Wird äußres Schön’, als innrer Schönheit Schleier.
Das Buch glänzt allermeist im Aug’ der Welt,
Das goldne Lehr’ in goldnen Spangen hält.
So wirst du alles, was er hat, genießen,
Wenn du ihn hast, ohn’ etwas einzubüßen.
AMA.
¿Nada? Disparate será el pensarlo.
Wärterin. Einbüßen? Nein, zunehmen wird sie eher;
Die Weiber nehmen oft durch Männer zu.
SEÑORA.
Di si podrás llegar á amar á Páris.
Gräfin Capulet. Sag kurz: fühlst du dem Grafen dich geneigt?
JULIETA.
Lo pensaré, si es que el ver predispone á amar. Pero el dardo de mis ojos sólo tendrá la fuerza que le preste la obediencia.
Julia. Gern will ich sehn, ob Sehen Neigung zeugt;
Doch weiter soll mein Blick den Flug nicht wagen,
Als ihn die Schwingen eures Beifalls tragen.
(Entra un criado.)
(Ein Bedienter kommt.)
CRIADO.
Los huéspedes se acercan. La cena está pronta. Os llaman. La señorita hace falta. En la cocina están diciendo mil pestes del ama. Todo está dispuesto. Os suplico que vengais en seguida.
Der Bediente. Gnädige Frau, die Gäste sind da, das Abendessen auf dem Tisch, ihr werdet gerufen, das Fräulein gesucht, die Amme in der Speisekammer zum Henker gewünscht, und alles geht drunter und drüber. Ich muß fort, aufwarten: ich bitte euch, kommt unverzüglich.
SEÑORA.
Vámonos tras tí, Julieta. El Conde nos espera.
Gräfin Capulet. Gleich! — Paris wartet. Julia, komm geschwind!
AMA.
Niña, piensa bien lo que haces.
Wärterin. Such frohe Nächt’ auf frohe Tage, Kind!
(Ab.)
ESCENA IV.
Vierte Scene.
Calle.
Eine Straße.
ROMEO, MERCUTIO, BENVOLIO, y máscaras con teas encendidas.
(Romeo, Mercutio, Benvolio, mit fünf oder sechs Masken, Fackelträgern und anderen.)
ROMEO.
¿Pronunciaremos el discurso que traiamos compuesto, ó entraremos sin preliminares?
Romeo. Soll diese Red’ uns zur Entschuld’gung dienen?
Wie? oder treten wir nur grad’ hinein?
BENVOLIO.
Nada de rodeos. Para nada nos hace falta un Amorcillo de laton con venda por pañuelo, y con arco, espanta pájaros de doncellas. Para nada repetir con el apuntador, en voz medrosa, un prólogo inútil. Mídannos por el compas que quieran, y hagamos nosotros unas cuantas mudanzas de baile.
Benvolio. Umschweife solcher Art sind nicht mehr Sitte.
Wir wollen keinen Amor, mit der Schärpe
Geblendet, der den buntbemalten Bogen
Wie ein Tatar, geschnitzt aus Latten, trägt,
Und wie ein Vogelscheu die Frauen schreckt;
Auch keinen hergebeteten Prolog,
Wobei viel zugeblasen wird, zum Eintritt.
Laßt sie uns nur, wofür sie wollen, nehmen,
Wir nehmen ein paar Tänze mit und gehn.

ROMEO.
Dadme una tea. No quiero bailar. El que está á oscuras necesita luz.
Romeo. Ich mag nicht springen; gebt mir eine Fackel,
Da ich so finster bin, so will ich leuchten.
MERCUTIO.
Nada de eso, Romeo; tienes que bailar.
Mercutio. Nein, du mußt tanzen, lieber Romeo.
ROMEO.
No por cierto. Vosotros llevais zapatos de baile, y yo estoy como tres en un zapato, sin poder moverme.
Romeo. Ich wahrlich nicht. Ihr seid so leicht von Sinn
Als leicht beschuht: mich drückt ein Herz von Blei
Zu Boden, daß ich kaum mich regen kann.
MERCUTIO.
Pídele sus alas al Amor, y con ellas te levantarás de la tierra.
Mercutio. Ihr seid ein Liebender: borgt Amors Flügel,
Und schwebet frei in ungewohnten Höhn.
ROMEO.
Sus flechas me han herido de tal modo, que ni siquiera sus plumas bastan para levantarme. Me ha atado de tal suerte, que no puedo pasar la raya de mis dolores. La pesadumbre me ahoga.
Romeo. Ich bin zu tief von seinem Pfeil durchbohrt,
Auf seinen leichten Schwingen hoch zu schweben.
Gewohnte Fesseln lassen mich nicht frei;
Ich sinke unter schwerer Liebeslast.
MERCUTIO.
No has debido cargar con tanto peso al amor, que es muy delicado.
Mercutio. Und wolltet ihr denn in die Liebe sinken?
Ihr seid zu schwer für ein so zartes Ding.
ROMEO.
¡Delicado el amor! Antes duro y fuerte y punzante como el cardo.
Romeo. Ist Lieb’ ein zartes Ding? Sie ist zu rauh,
Zu wild, zu tobend; und sie sticht wie Dorn.
MERCUTIO.
Si es duro, sé tú duro con él. Si te hiere, hiérele tú, y verás cómo se da por vencido. Dadme un antifaz para cubrir mi rostro. ¡Una máscara sobre otra máscara!
Mercutio. Begegnet Lieb’ euch rauh, so thut desgleichen!
Stecht Liebe, wenn sie sticht: das schlägt sie nieder.
(Zu einem andern aus dem Gefolge.)
Gebt ein Gehäuse für mein Antlitz mir:
’ne Larve für ’ne Larve!
(Bindet die Maske vor.)
Nun erspähe
Die Neugier Mißgestalt: was kümmert’s mich?
Erröten wird für mich dies Wachsgesicht.
BENVOLIO.
Llamad á la puerta, y cuando estemos dentro, cada uno baile como pueda.
Benvolio. Fort! Klopft und dann hinein! Und sind wir drinnen,
So rühre gleich ein jeder flink die Beine!
ROMEO.
¡Una antorcha! Yo, imitando la frase de mi abuelo, seré quien lleve la luz en esta empresa, porque el gato escaldado huye del agua.
Romeo. Mir eine Fackel! Leichtgeherzte Buben,
Die laßt das Estrich mit den Sohlen kitzeln.
Ich habe mich verbrämt mit einem alten
Großvaterspruch: Wer’s Licht hält, schauet zu!
Nie war das Spiel so schön; doch ich bin matt.
MERCUTIO.
De noche todos los gatos son pardos, como decia muy bien el Condestable. Nosotros te sacaremos de esa caldera de amor en que te escaldaste. ¡Vamos, que la luz se va acabando!
Mercutio. Ja wohl, zu matt, dich aus dem Schlamme — nein,
Der Liebe wollt’ ich sagen — dich zu ziehn,
Worin du leider steckst bis an die Ohren.
Macht fort! wir leuchten ja dem Tage hier.
ROMEO.
No por cierto.
Romeo. Das thun wir nicht.
MERCUTIO.
Mientras andamos en vanas palabras, se gastan las antorchas. Entiende tú bien lo que quiero decir.
Mercutio. Ich meine, wir verscherzen,
Wie Licht bei Tag’, durch Zögern unsre Kerzen.
Nehmt meine Meinung nach dem guten Sinn,
Und sucht nicht Spiele des Verstandes drin.
ROMEO.
¿Tienes ganas de entrar en el baile? ¿Crees que eso tiene sentido?
Romeo. Wir meinen’s gut, da wir zum Balle gehen,
Doch es ist Unverstand.
MERCUTIO.
¿Y lo dudas?
Mercutio. Wie? laßt doch sehen!
ROMEO.
Tuve anoche un sueño.
Romeo. Ich hatte diese Nacht ’nen Traum.
MERCUTIO.
Y yo otro esta noche.
Mercutio. Auch ich.
ROMEO.
¿Y á qué se reduce tu sueño?
Romeo. Was war der eure?
MERCUTIO.
Comprendí la diferencia que hay del sueño á la realidad.
Mercutio. Daß auf Träume sich
Nichts bauen läßt, daß Träume öfters lügen.
ROMEO.
En la cama fácilmente se sueña.
Romeo. Sie träumen wahres, weil sie schlafend liegen.
MERCUTIO.
Sin duda te ha visitado la reina Mab, nodriza de las hadas. Es tan pequeña como el ágata que brilla en el anillo de un regidor. Su carroza va arrastrada por caballos leves como átomos, y sus rádios son patas de tarántula, las correas son de gusano de seda, los frenos de rayos de luna: huesos de grillo é hilo de araña forman el látigo; y un mosquito de oscura librea, dos veces más pequeño que el insecto que la aguja sutil extrae del dedo de ociosa dama, guia el espléndido equipaje. Una cáscara de avellana forma el coche elaborado por la ardilla; eterna carpintera de las hadas. En ese carro discurre de noche y dia por cabezas enamoradas, y les hace concebir vanos deseos, y anda por las cabezas de los cortesanos, y les inspira vanas cortesías. Corre por los dedos de los abogados, y sueñan con procesos. Recorre los labios de las damas, y sueñan con besos. Anda por las narices de los pretendientes, y sueñan que han alcanzado un empleo. Azota con la punta de un rabo de puerco las orejas del cura, produciendo en ellas sabroso cosquilleo, indicio cierto de beneficio ó canonjía cercana. Se adhiere al cuello del soldado, y le hace soñar que vence y triunfa de sus enemigos y los degüella con su truculento acero toledano, hasta que oyendo los sones del cercano atambor, se despierta sobresaltado, reza un padre nuestro, y vuelve á dormirse. La reina Mab es quien enreda de noche las crines de los caballos, y enmaraña el pelo de los duendes, é infecta el lecho de la cándida vírgen, y despierta en ella por primera vez impuros pensamientos.
Mercutio. Nun seh’ ich wohl, Frau Mab hat euch besucht.
Romeo. Frau Mab, wer ist sie?
Mercutio. Sie ist der Feenwelt Entbinderin.
Sie kömmt, nicht größer als der Edelstein
Am Zeigefinger eines Aldermanns,
Und fährt mit einem Spann von Sonnenstäubchen
Den Schlafenden quer auf der Nase hin.
Die Speichen sind gemacht aus Spinnenbeinen,
Des Wagens Deck’ aus eines Heupferds Flügeln,
Aus feinem Spinngewebe das Geschirr,
Die Zügel aus des Mondes feuchtem Strahl;
Aus Heimchenknochen ist der Peitsche Griff,
Die Schnur aus Fasern; eine kleine Mücke
Im grauen Mantel sitzt als Fuhrmann vorn,
Nicht halb so groß als wie ein kleines Würmchen,
Das in des Mädchens müß’gem Finger nistet.
Die Kutsch’ ist eine hohle Haselnuß,
Vom Tischler Eichhorn oder Meister Wurm
Zurecht gemacht, die seit uralten Zeiten
Der Feen Wagner sind. In diesem Staat
Trabt sie dann Nacht für Nacht; befährt das Hirn
Verliebter, und sie träumen dann von Liebe;
Des Schranzen Knie, der schnell von Reverenzen,
Des Anwalts Finger, der von Sporteln gleich,
Der Schönen Lippen, die von Küssen träumen
(Oft plagt die böse Mab mit Bläschen diese,
Weil ihren Odem Näscherei verdarb).
Bald trabt sie über eines Hofrats Nase,
Dann wittert er im Traum sich Aemter aus.
Bald kitzelt sie mit eines Zinshahns Federn
Des Pfarrers Nase, wenn er schlafend liegt:
Von einer bessern Pfründe träumt ihm dann.
Bald fährt sie über des Soldaten Nacken:
Der träumt sofort von Niedersäbeln, träumt
Von Breschen, Hinterhalten, Damaszenern,
Von manchem klaftertiefen Ehrentrunk;
Nun trommelt’s ihm ins Ohr; da fährt er auf,
Und flucht in seinem Schreck ein paar Gebete,
Und schläft von neuem. Eben diese Mab
Verwirrt der Pferde Mähnen in der Nacht,
Und flicht in strupp’ges Haar die Weichselzöpfe,
Die, wiederum entwirrt, auf Unglück deuten.
Dies ist die Hexe, welche Mädchen drückt,
Die auf dem Rücken ruhn, und ihnen lehrt,
Als Weiber einst die Männer zu ertragen.
Dies ist sie —
ROMEO.
Basta, Mercutio. No prosigas en esa charla impertinente.
Romeo. Still, o still, Mercutio!
Du sprichst von einem Nichts.
MERCUTIO.
De sueños voy hablando, fantasmas de la imaginacion dormida, que en su vuelo excede la ligereza de los aires, y es más mudable que el viento.
Mercutio. Wohl wahr, ich rede
Von Träumen, Kindern eines müß’gen Hirns.
Von nichts als eitler Phantasie erzeugt,
Die aus so dünnem Stoff als Luft besteht,
Und flücht’ger wechselt, als der Wind, der bald
Um die erfrorne Brust des Nordens buhlt,
Und schnell erzürnt, hinweg von dannen schnaubend,
Die Stirn zum taubeträuften Süden kehrt.
BENVOLIO.
Tú si que estás arrojando viento y humo por esa boca. Ya nos espera la cena, y no es cosa de llegar tarde.
Benvolio. Der Wind, von dem ihr sprecht, entführt uns selbst.
Man hat gespeist; wir kommen schon zu spät.
ROMEO.
Demasiado temprano llegareis. Témome que las estrellas están de mal talante, y que mi mala suerte va á empezarse en este banquete, hasta que llegue la negra muerte á cortar esta inútil existencia. Pero en fin, el piloto de mi nave sabrá guiarla. Adelante, amigos mios.
Romeo. Zu früh, befürcht’ ich; denn mein Herz erbangt,
Und ahnet ein Verhängnis, welches, noch
Verborgen in den Sternen, heute nacht
Bei dieser Lustbarkeit den furchtbarn Zeitlauf
Beginnen, und das Ziel des läst’gen Lebens,
Das meine Brust verschließt, mir kürzen wird
Durch irgend einen Frevel frühen Todes.
Doch er, der mir zur Fahrt das Steuer lenkt,
Richt’ auch mein Segel! — Auf, ihr lust’gen Freunde!
BENVOLIO.
Á son de tambores.
Benvolio. Rührt Trommeln!
(Gehen ab.)
ESCENA V.
Fünfte Scene.
Sala en casa de Capuleto.
Ein Saal in Capulets Hause.
MÚSICOS y CRIADOS.
(Musikanten. Bediente kommen.)
CRIADO 1.º
¿Dónde anda Cacerola, que ni limpia un plato, ni nos ayuda en nada?
Erster Bediente. Wo ist Schmorpfanne, daß er nicht abräumen hilft? Daß dich! mit seinem Tellermausen, seinem Tellerlecken!
CRIADO 2.º
¡Qué pena me da ver la cortesía en tan pocas manos, y éstas sucias!
Zweiter Bediente. Wenn die gute Lebensart in eines oder zweier Menschen Händen sein soll, die noch obendrein ungewaschen sind, ’s ist ein unsaubrer Handel.
CRIADO 1.º
Fuera los bancos, fuera el aparador. No perdais de vista la plata. Guardadme un pedazo del pastel. Decid al portero que deje entrar á Elena y á Susana la molinera. ¡Cacerola!
Erster Bediente. Die Lehnstühle fort! Rückt den Schenktisch beiseit! Seht nach dem Silberzeuge! Kamerad, heb mir ein Stück Marzipan auf, und wo du mich lieb hast, sag’ dem Pförtner, daß er Suse Mühlstein und Lene hereinläßt. Anton! Schmorpfanne!
(Andre Bediente kommen.)
CRIADO 2.º
Aquí estoy, compañero.
Bediente. Hier, Bursch, wir sind parat.
CRIADO 1.º
Todos te llaman á comparecer en la sala.
Erster Bediente. Im großen Saale verlangt man euch, vermißt man euch, sucht man euch.
CRIADO 2.º
No puedo estar en dos partes al mismo tiempo. Compañeros, acabad pronto, y el que quede sano, que cargue con todo.
Bediente. Wir können nicht zugleich hier und dort sein. — Lustig, Kerle! haltet euch brav: wer am längsten lebt, kriegt den ganzen Bettel.
(Entran Capuleto, su mujer, Julieta, Teobaldo, y convidados con máscaras.)
(Sie ziehen sich in den Hintergrund zurück.) — (Capulet u. s. w. mit den Gästen und Masken.)
CAPULETO.
Celebro vuestra venida. Os invitan al baile los ligeros piés de estas damas. A la danza, jóvenes. ¿Quién se resiste á tan imperiosa tentacion? Ni siquiera la que por melindre dice que tiene callos. Bien venidos seais. En otro tiempo tambien yo gustaba de enmascararme, y decir al oido de las hermosas secretos que á veces no les desagradaban. Pero el tiempo llevó consigo tales flores. Celebro vuestra venida. Comience la música. ¡Que pasen delante las muchachas!
Capulet. Willkommen, meine Herrn! Wenn eure Füße
Kein Leichdorn plagt, ihr Damen, flink ans Werk!
He, he, ihr schönen Fraun! wer von euch allen
Schlägt’s nun wohl ab zu tanzen? Ziert sich eine, die,
Ich wette, die hat Hühneraugen. Nun,
Hab’ ich’s euch nah’ gelegt? Ihr Herrn, willkommen!
Ich weiß die Zeit, da ich ’ne Larve trug,
Und einer Schönen eine Weis’ ins Ohr
Zu flüstern wußte, die ihr wohlgefiel.
Das ist vorbei, vorbei! Willkommen, Herren!
Kommt, Musikanten, spielt! Macht Platz da, Platz!
Ihr Mädchen, frisch gesprungen!
(Comienza el baile.)
(Musik und Tanz.)
¡Luz, más luz! ¡Fuera las mesas! Nada de fuego, que harto calor hace. ¡Cómo te agrada el baile, picarillo! Una silla. á mi primo, que nosotros no estamos para danzas. ¿Cuándo hemos dejado la máscara?
(Zu den Bedienten.)
Mehr Licht, ihr Schurken, und beiseit’ die Tische!
Das Feuer weg! Das Zimmer ist zu heiß. —
Ha, recht gelegen kömmt der unverhoffte Spaß.
Na, setzt euch, setzt euch, Vetter Capulet!
Wir beide sind ja übers Tanzen hin.
Wie lang ist’s jetzo, seit wir uns zuletzt
In Larven steckten?
EL PRIMO DE CAPULETO.
¡Dios mio! Hace más de 30 años.
Zweiter Capulet. Dreißig Jahr, mein’ Seel.
CAPULETO.
No tanto, primo. Si fué cuando la boda de Lucencio. Por Pentecostes hará 25 años.
Capulet.Wie, Schatz? So lang noch nicht, so lang noch nicht.
Denn seit der Hochzeit des Lucentio
Ist’s etwa fünfundzwanzig Jahr, sobald
Wir Pfingsten haben; und da tanzten wir.
EL PRIMO DE CAPULETO.
Más tiempo hace, porque su hijo ha cumplido los treinta.
Zweiter Capulet. ’s ist mehr, ’s ist mehr! Sein Sohn ist älter, Herr.
Sein Sohn ist dreißig.
CAPULETO.
¿Cómo, si, hace dos años, aún no habia llegado á la mayor edad?
Capulet. Sagt mir das doch nicht!
Sein Sohn war noch nicht mündig vor zwei Jahren.
ROMEO.
(Á su criado.) ¿Dime, qué dama es la que enriquece la mano de ese galán con tal tesoro?
Romeo. (zu einem Bedienten aus seinem Gefolge.)
Wer ist das Fräulein, welche dort den Ritter
Mit ihrer Hand beehrt?
CRIADO.
No la conozco.
Der Bediente. Ich weiß nicht, Herr.
ROMEO.
El brillo de su rostro afrenta al del sol. No merece la tierra tan soberano prodigio. Parece entre las otras como paloma entre grajos. Cuando el baile acabe, me acercaré á ella, y estrecharé su mano con la mia. No fué verdadero mi antiguo amor, que nunca belleza como ésta vieron mis ojos.
Romeo. O, sie nur lehrt die Kerzen, hell zu glühn!
Wie in dem Ohr des Mohren ein Rubin,
So hängt der Holden Schönheit an den Wangen
Der Nacht; zu hoch, zu himmlisch dem Verlangen.
Sie stellt sich unter den Gespielen dar,
Als weiße Taub’ in einer Krähenschar.
Schließt sich der Tanz, so nah’ ich ihr: ein Drücken
Der zarten Hand soll meine Hand beglücken.
Liebt’ ich wohl je? Nein, schwör’ es ab, Gesicht!
Du sahst bis jetzt noch wahre Schönheit nicht.
TEOBALDO.
Por la voz parece Montesco. (Al criado.) Tráeme la espada. ¿Cómo se atreverá ese malvado á venir con máscara á perturbar nuestra fiesta? Juro por los huesos de mi linaje que sin cargo de conciencia le voy á quitar la vida.
Tybalt. Nach seiner Stimm ist dies ein Montague.
(Zu einem Bedienten.)
Hol meinen Degen, Bursch! — Was? wagt der Schurk
Vermummt in eine Fratze herzukommen,
Zu Hohn und Schimpfe gegen unser Fest?
Fürwahr, bei meines Stammes Ruhm und Adel!
Wer tot ihn schlüg’, verdiente keinen Tadel.
CAPULETO.
¿Por qué tanta ira, sobrino mio?
Capulet. Was habt ihr, Vetter? Welch ein Sturm? Wozu?
TEOBALDO.
Sin duda es un Montesco, enemigo jurado de mi casa, que ha venido aquí para burlarse de nuestra fiesta.
Tybalt. Seht, Oheim! der da ist ein Montague.
Der Schurke drängt sich unter eure Gäste,
Und macht sich einen Spott an diesem Feste.
CAPULETO.
¿Es Romeo?
Capulet. Ist es der junge Romeo?
TEOBALDO.
El infame Romeo.
Tybalt. Der Schurke Romeo.
CAPULETO.
No más, sobrino. Es un perfecto caballero, y todo Verona se hace lenguas de su virtud, y aunque me dieras cuantas riquezas hay en la ciudad, nunca le ofenderia en mi propia casa. Así lo pienso. Si en algo me estimas, ponle alegre semblante, que esa indignacion y esa mirada torva no cuadran bien en una fiesta.
Capulet. Seid ruhig, Herzensvetter! Laßt ihn gehn!
Er hält sich wie ein wackrer Edelmann:
Und in der That, Verona preiset ihn
Als einen sitt’gen, tugendsamen Jüngling.
Ich möchte nicht für alles Gut der Stadt
In meinem Haus’ ihm einen Unglimpf thun.
Drum seid geduldig; merket nicht auf ihn.
Das ist mein Will’, und wenn du diesen ehrst,
So zeig’ dich freundlich, streif’ die Runzeln weg,
Die übel sich bei einem Feste ziemen,
TEOBALDO.
Cuadra, cuando se introduce en nuestra casa tan ruin huésped. ¡No lo consentiré!
Tybalt. Kömmt solch ein Schurk’ als Gast, so stehn sie wohl.
Ich leid’ ihn nicht.
CAPULETO.
Sí lo consentirás. Te lo mando. Yo sólo tengo autoridad aquí. ¡Pues no faltaba más! ¡Favor divino! ¡Maltratar á mis huéspedes dentro de mi propia casa! ¡Armar quimera con ellos, sólo por echárselas de valiente!
Capulet. Er soll gelitten werden,
Er soll! — Herr Junge, hört er das? Nur zu!
Wer ist hier Herr? Er oder ich? Nur zu!
So? will er ihn nicht leiden? — Helf mir Gott! —
Will Hader unter meinen Gästen stiften?
Den Hahn im Korbe spielen? Seht mir doch!
TEOBALDO.
Tio, esto es una afrenta para nuestro linaje.
Tybalt. Ist’s nicht ’ne Schande, Oheim?
CAPULETO.
Lejos, lejos de aquí. Eres un rapaz incorregible. Cara te va á costar la desobediencia. ¡Ea, basta ya! Manos quedas… Traed luces… Yo te haré estar quedo. ¡Pues esto sólo faltaba! ¡A bailar, niñas!
Capulet. Zu! Nur zu!
Ihr seid ein kecker Bursch. Ei, seht mir doch!
Der Streich mag euch gereun: ich weiß schon was.
Ihr macht mir’s bunt! Traun, das käm’ eben recht! —
Brav, Herzenskinder! — Geht, ihr seid ein Hase!
Seid ruhig, sonst. — Mehr Licht, mehr Licht, zum Kuckuck! -
Will ich zur Ruh’ euch bringen! — Lustig, Kinder!
TEOBALDO.
Mis carnes se estremecen en la dura batalla de mi repentino furor y mi ira comprimida. Me voy, porque esta injuria que hoy paso, ha de traer amargas hieles.
Tybalt. Mir kämpft Geduld aus Zwang mit will’ger Wut
Im Innern, und empört mein siedend Blut.
Ich gehe: doch so frech sich aufzudringen,
Was Lust ihm macht, soll bittern Lohn ihm bringen.
(Geht ab.)
ROMEO.
(Cogiendo la mano de Julieta.) Si con mi mano he profanado tan divino altar, perdonadme. Mi boca borrará la mancha, cual peregrino ruboroso, con un beso.
Romeo. (tritt zu Julien.)
Entweihet meine Hand verwegen dich,
O, Heil’genbild, so will ich’s lieblich büßen.
Zwei Pilger, neigen meine Lippen sich,
Den herben Druck im Kusse zu versüßen.
JULIETA.
El peregrino ha errado la senda aunque parece devoto. El palmero sólo ha de besar manos de santo.
Julia. Nein, Pilger, lege nichts der Hand zu Schulden
Für ihren sittsam-andachtsvollen Gruß.
Der Heil’gen Rechte darf Berührung dulden,
Und Hand in Hand ist frommer Waller Kuß.
ROMEO.
¿Y no tiene labios el santo lo mismo que el romero?
Romeo. Hat nicht der Heil’ge Lippen wie die Waller?
JULIETA.
Los labios del peregrino son para rezar.
Julia. Ja, doch Gebet ist die Bestimmung aller.
ROMEO.
¡Oh, qué santa! Truequen pues de oficio mis manos y mis labios. Rece el labio y concededme lo que pido.
Romeo. O, so vergönne, teure Heil’ge, nun,
Daß auch die Lippen wie die Hände thun.
Voll Inbrunst beten sie zu dir: erhöre,
Daß Glaube nicht sich in Verzweiflung kehre.
JULIETA.
El santo oye con serenidad las súplicas.
Julia. Du weißt, ein Heil’ger pflegt sich nicht zu regen,
Auch wenn er eine Bitte zugesteht.
ROMEO.
Pues oidme serena mientras mis labios rezan, y los vuestros me purifican. (La besa.)
Romeo. So reg dich, Holde, nicht, wie Heil’ge pflegen,
Derweil mein Mund dir nimmt, was er erfleht.
(Er küßt sie.)
Nun hat dein Mund ihn aller Sünd’ entbunden.
JULIETA.
En mis labios queda la marca de vuestro pecado.
Julia. So hat mein Mund zum Lohn sie für die Gunst?
ROMEO.
¿Del pecado de mis labios? Ellos se arrepentirán con otro beso. (Torna á besarla.)
Romeo. Zum Lohn die Sünd’? O Vorwurf, süß erfunden!
Gebt sie zurück.
(Küßt sie wieder.)
JULIETA.
Besais muy santamente.
Julia. Ihr küßt recht nach der Kunst.
AMA.
Tu madre te llama.
Wärterin. Mama will euch ein Wörtchen sagen, Fräulein.
ROMEO.
¿Quién es su madre?
Romeo. Wer ist des Fräuleins Mutter?
AMA.
La señora de esta casa, dama tan sabia como virtuosa. Yo crié á su hija, con quien ahora poco estabais hablando. Mucho dinero necesita quien haya de casarse con ella.
Wärterin. Ei nun, Junker,
Das ist die gnäd’ge Frau vom Hause hier,
Gar eine wackre Frau, und klug und ehrsam.
Die Tochter, die ihr spracht, hab’ ich gesäugt.
Ich sag’ euch, wer sie habhaft werden kann
Ist wohl gebettet.
ROMEO.
¿Con que es Capuleto? ¡Hado enemigo!
Romeo. Sie eine Capulet? O, teurer Preis! mein Leben
Ist meinem Feind als Schuld dahingegeben.
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