Іспанска-нямецкая кніга-білінгва
MONTESCO.
¿Quién ha vuelto á comenzar la antigua discordia? ¿Estabas tú cuando principió, sobrino mio?
Montague. Wer bracht’ aufs neu den alten Zwist in Gang?
Sagt, Neffe, wart ihr da, wie er begann?
BENVOLIO.
Los criados de tu enemigo estaban ya lidiando con los nuestros cuando llegué, y fueron inútiles mis esfuerzos para separarlos. Teobaldo se arrojó sobre mí, blandiendo el hierro que azotaba el aire despreciador de sus furores. Al ruido de las estocadas acorre gente de una parte y otra, hasta que el Príncipe separó á unos y otros.
Benvolio. Die Diener eures Gegners fochten hier,
Erhitzt mit euren schon, eh' ich mich nahte;
Ich zog, um sie zu trennen. Plötzlich kam
Der wilde Tybalt mit gezücktem Schwert,
Und schwang, indem er schnaubend Kampf mir bot,
Es um sein Haupt, und hieb damit die Winde,
Die, unverwundet, zischend ihn verhöhnten.
Derweil wir Hieb' und Stöße wechseln, kamen
Stets mehr und mehr, und fochten mit einander;
Dann kam der Fürst und schied sie von einander.
SEÑORA DE MONTESCO.
¿Y has visto á Romeo? ¡Cuánto me alegro de que no se hallara presente!
Gräfin Montague. Ach, wo ist Romeo? Saht ihr ihn heut?
Wie froh bin ich! Er war nicht bei dem Streit.
BENVOLIO.
Sólo faltaba una hora para que el sol amaneciese por las doradas puertas del Oriente, cuando salí á pasear, solo con mis cuidados, al bosque de sicomoros que crece al poniente de la ciudad. Allí estaba tu hijo. Apenas le ví me dirigí á él, pero se internó en lo más profundo del bosque. Y como yo sé que en ciertos casos la compañía estorba, seguí mi camino y mis cavilaciones, huyendo de él con tanto gusto como él de mí.
Benvolio. Schon eine Stunde, Gräfin, eh’ im Ost
Die heil’ge Sonn’ aus goldnem Fenster schaute,
Trieb mich ein irrer Sinn ins Feld hinaus.
Dort, in dem Schatten des Kastanienhains,
Der vor der Stadt gen Westen sich verbreitet,
Sah ich, so früh schon wandelnd, euren Sohn.
Ich wollt’ ihm nahn, er aber nahm mich wahr
Und stahl sich tiefer in des Waldes Dickicht.
Ich maß sein Innres nach dem meinen ab,
Das in der Einsamkeit am regsten lebt,
Ging meiner Laune nach, ließ seine gehn,
Und gern vermied ich ihn, der gern mich floh.
SEÑORA DE MONTESCO.
Dicen que va allí con frecuencia á juntar su llanto con el rocío de la mañana y contar á las nubes sus querellas, y apenas el sol, alegría del mundo, descorre los sombríos pabellones del tálamo de la aurora, huye Romeo de la luz y torna á casa, se encierra sombrío en su cámara, y para esquivar la luz del dia, crea artificialmente una noche. Mucho me apena su estado, y seria un dolor que su razon no llegase á dominar sus caprichos.
Montague. Schon manchen Morgen ward er dort gesehn,
Wie er den frischen Tau durch Thränen mehret,
Und, tief erseufzend, Wolk’ an Wolke drängte.
Allein sobald im fernen Ost die Sonne,
Die allerfreu’nde, von Auroras Bett
Den Schattenvorhang wegzuziehn beginnt,
Stiehlt vor dem Licht mein finstrer Sohn sich heim,
Und sperrt sich einsam in sein Kämmerlein,
Verschließt dem schönen Tageslicht die Fenster,
Und schaffet künstlich Nacht um sich herum.
In schwarzes Mißgeschick wird er sich träumen,
Weiß guter Rat den Grund nicht wegzuräumen.
BENVOLIO.
¿Sospechais la causa, tio?
Benvolio. Mein edler Oheim, wisset ihr den Grund?
MONTESCO.
No la sé ni puedo indagarla.
Montague. Ich weiß ihn nicht, und kann ihn nicht erfahren.
BENVOLIO.
¿No has podido arrancarle ninguna explicacion?
Benvolio. Lag’t ihr ihm jemals schon deswegen an?
MONTESCO.
Ni yo, ni nadie. No sé si pienso bien ó mal, pero él es el único consejero de sí mismo. Guarda con avaricia su secreto y se consume en él, como el gérmen herido por el gusano antes de desarrollarse y encantar al sol con su hermosura. Cuando yo sepa la causa de su mal, procuraré poner remedio.
Montague. Ich selbst, sowohl als mancher andre Freund.
Doch er, der eignen Neigungen Vertrauter,
Ist gegen sich, wie treu, will ich nicht sagen,
Doch so geheim und in sich selbst gekehrt,
So unergründlich forschendem Bemühn,
Wie eine Knospe, die ein Wurm zernagt,
Eh’ sie der Luft ihr zartes Laub entfalten,
Und ihren Reiz der Sonne weihen kann.
Erführen wir, woher sein Leid entsteht,
Wir heilten es so gern, als wir’s erspäht.
(Romeo erscheint in einiger Entfernung.)
BENVOLIO.
Aquí está. Ó me engaña el cariño que le tengo, ó voy á saber pronto la causa de su mal.
Benvolio. Da kömmt er, seht! Geruht uns zu verlassen.
Galt ich ihm je was, will ich schon ihn fassen.
MONTESCO.
¡Oh si pudieses con habilidad descubrir el secreto! Ven, esposa.
(Entra Romeo.)
Montague. O, beichtet’ er für dein Verweilen dir
Die Wahrheit doch! — Kommt, Gräfin, gehen wir!
(Montague und Gräfin Montague gehen ab.)
BENVOLIO.
Muy madrugador estás.
Benvolio. Ha, guten Morgen, Vetter!
ROMEO.
¿Tan joven está el dia?
Romeo. Erst so weit?
BENVOLIO.
Aún no han dado las nueve.
Benvolio. Kaum schlug es neun.
ROMEO.
¡Tristes horas, cuan lentamente caminais! ¿No era mi padre quien salia ahora de aquí?
Romeo. Weh mir. Gram dehnt die Zeit.
War das mein Vater, der so eilig ging?
BENVOLIO.
Sí por cierto. Pero ¿qué dolores son los que alargan tanto las horas de Romeo?
Benvolio. Er war’s. Und welcher Gram dehnt euch die Stunden?
ROMEO.
El carecer de lo que las haria cortas.
Romeo. Daß ich entbehren muß, was sie verkürzt.
BENVOLIO.
¿Cuestion de amores?
Benvolio. Entbehrt ihr Liebe?
ROMEO.
Desvíos.
Romeo. Nein.
BENVOLIO.
¿De amores?
Benvolio. So ward sie euch zu teil?
ROMEO.
Mi alma padece el implacable rigor de sus desdenes.
Romeo. Nein, Lieb’ entbehr’ ich, wo ich lieben muß.
BENVOLIO.
¿Por qué el amor que nace de tan débiles principios, impera luego con tanta tiranía?
Benvolio. Ach, daß der Liebesgott, so mild im Scheine,
So grausam in der Prob’ erfunden wird!
ROMEO.
¿Por qué, si pintan ciego al Amor, sabe elegir tan extrañas sendas á su albedrío? ¿Dónde vamos á comer hoy? ¡Válgame Dios! Cuéntame lo que ha pasado. Pero no, ya lo sé. Hemos encontrado el Amor junto al odio; amor discorde, odio amante; rara confusion de la naturaleza, caos sin forma, materia grave á la vez que ligera, fuerte y débil, humo y plomo, fuego helado, salud que fallece, sueño que vela, esencia incógnita. No puedo acostumbrarme á tal amor. ¿Te ries? ¡Vive Dios!…
Romeo. Ach, daß der Liebesgott, trotz seinen Binden,
Zu seinem Ziel stets Pfade weiß zu finden!
Wo speisen wir? — Ach! welch ein Streit war hier?
Doch sagt mir’s nicht, ich hört es alles schon:
Haß gibt hier viel zu schaffen, Liebe mehr.
Nun dann: liebreicher Haß! streitsücht’ge Liebe!
Du alles, aus dem nichts zuerst erschaffen!
Schwermüt’ger Leichtsinn! ernste Tändelei!
Entstelltes Chaos glänzender Gestalten!
Bleischwinge! lichter Rauch und kalte Glut!
Stets wacher Schlaf! dein eignes Widerspiel! —
So fühl’ ich Lieb’, und hasse, was ich fühl’?
Du lachst nicht?
BENVOLIO.
No, primo. No me rio, antes lloro.
Benvolio. Nein, das Weinen ist mir näher.
ROMEO.
¿De qué, alma generosa?
Romeo. Warum, mein Herz?
BENVOLIO.
De tu desesperacion.
Benvolio. Um deines Herzens Qual.
ROMEO.
Es prenda del amor. Se agrava el peso de mis penas, sabiendo que tú también las sientes. Amor es fuego aventado por el aura de un suspiro; fuego que arde y centellea en los ojos del amante. O más bien es torrente desbordado que las lágrimas acrecen. ¿Qué más podré decir de él? Diré que es locura sábia, hiél que emponzoña, dulzura embriagadora. Quédate adios, primo.
Romeo. Das ist der Liebe Unbill nun einmal.
Schon eignes Leid will mir die Brust zerpressen,
Dein Gram um mich wird voll das Maß mir messen.
Die Freundschaft, die du zeigst, mehrt meinen Schmerz;
Denn, wie sich selbst, so quält auch dich mein Herz.
Lieb’ ist ein Rauch, den Seufzerdämpf’ erzeugten;
Geschürt, ein Feu’r, von dem die Augen leuchten;
Gequält, ein Meer, von Thränen angeschwellt;
Was ist sie sonst? Verständ’ge Raserei,
Und ekle Gall’, und süße Spezerei.
Lebt wohl, mein Freund!
BENVOLIO.
Quiero ir contigo. Me enojaré si me dejas así, y no te enojes.
Benvolio. Sacht! Ich will mit euch gehen;
Ihr thut mir Unglimpf, laßt ihr so mich stehen.
ROMEO.
Calla, que el verdadero Romeo debe andar en otra parte.
Romeo. Ach, ich verlor mich selbst; ich bin nicht Romeo.
Der ist nicht hier: er ist — ich weiß nicht wo.
BENVOLIO.
Dime el nombre de tu amada.
Benvolio. Entdeckt mir ohne Mutwill, wen ihr liebt.
ROMEO.
¿Quieres oir gemidos?
Romeo. Bin ich nicht ohne Mut und ohne Willen?
BENVOLIO.
¡Gemidos! ¡Donosa idea! Dime formalmente quién es.
Benvolio. Nein, sagt mir’s ohne Scherz.
ROMEO.
¿Dime formalmente?… ¡Oh, qué frase tan cruel! Decid que haga testamento al que está padeciendo horriblemente. Primo, estoy enamorado de una mujer.
Romeo. Verscherzt ist meine Ruh: wie sollt’ ich scherzen?
O, überflüss’ger Rat bei so viel Schmerzen!
Hört, Vetter, denn im Ernst: Ich lieb’ ein Weib.
BENVOLIO.
Hasta ahí ya lo comprendo.
Benvolio. Ich traf’s doch gut, da ich verliebt euch glaubte.
ROMEO.
Has acertado. Estoy enamorado de una mujer hermosa.
Romeo. Ein wackrer Schütz’! — Und, die ich lieb’, ist schön.
BENVOLIO.
¿Y será fácil dar en ese blanco tan hermoso?
Benvolio. Ein glänzend Ziel kann man am ersten treffen.
ROMEO.
Vanos serian mis tiros, porque ella, tan casta como Diana la cazadora, burlará todas las pueriles flechas del rapaz alado. Su recato la sirve de armadura. Huye de las palabras de amor, evita el encuentro de otros ojos, no la rinde el oro. Es rica, porque es hermosa. Pobre, porque cuando muera, sólo quedarán despojos de su perfeccion soberana.
Romeo. Dies Treffen traf dir fehl, mein guter Schütz’;
Sie meidet Amors Pfeil, sie hat Dianens Witz,
Umsonst hat ihren Panzer keuscher Sitten
Der Liebe kindisches Geschoß bestritten.
Sie wehrt den Sturm der Liebesbitten ab,
Steht nicht dem Angriff kecker Augen, öffnet
Nicht ihren Schoß dem Gold’, das Heil’ge lockt.
O, sie ist reich an Schönheit; arm allein,
Weil, wenn sie stirbt, ihr Reichtum hin wird sein.
BENVOLIO.
¿Está ligada a Dios por algun voto de castidad?
Benvolio. Beschwor sie der Enthaltsamkeit Gesetze?
ROMEO.
No es ahorro el suyo, es desperdicio, porque esconde avaramente su belleza, y priva de ella al mundo. Es tan discreta y tan hermosa, que no debiera complacerse en mi tormento, pero aborrece el amor, y ese voto es la causa de mi muerte.
Romeo. Sie that’s, und dieser Geiz vergeudet Schätze.
Denn Schönheit, die der Lust sich streng enthält,
Bringt um ihr Erb’ die ungeborne Welt.
Sie ist zu schön und weis’, um Heil zu erben,
Weil sie, mit Weisheit schön, mich zwingt zu sterben.
Sie schwor zu lieben ab, und dies Gelübd’
Ist Tod für den, der lebt, nur weil er liebt.
BENVOLIO.
Déjate de pensar en ella.
Benvolio. Folg’ meinem Rat, vergiß an sie zu denken.
ROMEO.
Enséñame á dejar de pensar.
Romeo. So lehre mich, das Denken zu vergessen.
BENVOLIO.
Hazte libre. Fíjate en otras.
Benvolio. Gib deinen Augen Freiheit, lenke sie
Auf andre Reize hin.
ROMEO.
Así brillará más y más su hermosura. Con el negro antifaz resalta más la blancura de la tez. Nunca olvida el don de la vista quien una vez la perdió. La beldad más perfecta que yo viera, sólo seria un libro donde leer que era mayor la perfeccion de mi adorada. ¡Adios! No sabes enseñarme á olvidar.
Romeo. Das ist der Weg
Mir ihren Reiz in vollem Licht zu zeigen.
Die Schwärze jener neidenswerten Larven,
Die schöner Frauen Stirne küssen, bringt
Uns in den Sinn, daß sie das Schöne bergen.
Der, welchen Blindheit schlug, kann nie das Kleinod
Des eingebüßten Augenlichts vergessen.
Zeigt mir ein Weib, unübertroffen schön;
Mir gilt ihr Reiz wie eine Weisung nur,
Worin ich lese, wer sie übertrifft.
Leb’ wohl! Vergessen lehrest du mich nie.
BENVOLIO.
Me comprometo á destruir tu opinion.
Benvolio. Dein Schuldner sterb’ ich, glückt mir nicht die Müh.
(Beide ab.)
ESCENA II.
Zweite Scene.
Calle.
Eine Straße.
CAPULETO, PÁRIS y un CRIADO.
(Capulet, Paris und ein Bedienter kommen.)
CAPULETO.
La misma orden que á mí obliga á Montesco, y á nuestra edad no debía ser difícil vivir en paz.
Capulet. Und Montague ist mit derselben Buße
Wie ich bedroht. Für Greise, wie wir sind,
Ist Frieden halten, denk’ ich, nicht so schwer.
PÁRIS.
Los dos sois iguales en nobleza, y no debierais estar discordes. ¿Qué respondéis á mi peticion?
Paris. Ihr geltet beid’ als ehrenwerte Männer,
Und Jammer ist’s um euren langen Zwiespalt.
Doch, edler Graf, wie dünkt euch mein Gesuch?
CAPULETO.
Ya he respondido. Mi hija acaba de llegar al mundo. Aún no tiene más que catorce años, y no estará madura para el matrimonio, hasta que pasen lo menos dos veranos.
Capulet. Es dünkt mich so, wie ich vorhin gesagt.
Mein Kind ist noch ein Fremdling in der Welt,
Sie hat kaum vierzehn Jahre wechseln sehn.
Laßt noch zwei Sommer prangen und verschwinden,
Eh’ wir sie reif, um Braut zu werden, finden.
PÁRIS.
Otras hay más jóvenes y que son ya madres.
Paris. Noch jüngre wurden oft beglückte Mütter.
CAPULETO.
Los árboles demasiado tempranos no prosperan. Yo he confiado mis esperanzas á la tierra y ellas florecerán. De todas suertes, Páris, consulta tú su voluntad. Si ella consiente, yo consentiré tambien. No pienso oponerme á que elija con toda libertad entre los de su clase. Esta noche, segun costumbre inmemorial, recibo en casa á mis amigos, uno de ellos vos. Deseo que piseis esta noche el modesto umbral de mi casa, donde vereis brillar humanas estrellas. Vos, como jóven lozano, que no hollais como yo las pisadas del invierno frio, disfrutareis de todo. Allí oireis un coro de hermosas doncellas. Oidlas, vedlas, y elegid entre todas la más perfecta. Quizá después de maduro examen, os parecerá mi hija una de tantas. Tú (al criado) véte recorriendo las calles de Verona, y á todos aquellos cuyos nombres verás escritos en este papel,
Capulet. Wer vor der Zeit beginnt, der endigt früh.
All meine Hoffnungen verschlang die Erde,
Mir blieb nur dieses hoffnungsvolle Kind.
Doch werbt nur, lieber Graf! Sucht euer Heil!
Mein Will’ ist von dem ihren nur ein Teil.
Wenn sie aus Wahl in eure Bitten willigt,
So hab’ ich im voraus ihr Wort gebilligt.
Ich gebe heut ein Fest, von alters hergebracht,
Und lud darauf der Gäste viel zu Nacht,
Was meine Freunde sind: ihr, der dazu gehöret,
Sollt hoch willkommen sein, wenn ihr die Zahl vermehret.
In meinem armen Haus sollt ihr des Himmels Glanz
Heut nacht verdunkelt sehn durch ird’scher Sterne Tanz.
Wie muntre Jünglinge mit neuem Mut sich freuen,
Wenn auf die Fersen nun der Fuß des holden Maien
Dem lahmen Winter tritt: die Lust steht euch bevor,
Wann euch in meinem Haus ein frischer Mädchenflor
Von jeder Seit’ umgibt. Ihr hört, ihr seht sie alle,
Daß, die am schönsten prangt, am meisten euch gefalle.
Dann mögt ihr in der Zahl auch meine Tochter sehn,
Sie zählt für eine mit, gilt sie schon nicht für schön.
Kommt, geht mit mir! — Du, Bursch’, nimm dies Papier mit Namen;
Trab’ in der Stadt herum, such’ alle Herrn und Damen,
invítalos para esta noche en mi casa.
So hier geschrieben stehn, und sag’ mit Höflichkeit:
Mein Haus und mein Empfang steh’ ihrem Dienst bereit.
(Vanse Capuleto y Páris.)
(Capulet und Paris gehen ab.)
CRIADO.
¡Pues es fácil encontrarlos á todos! El zapatero está condenado á usar la vara, el sastre la horma, el pintor el pincel, el pescador las redes, y yo á buscar á todos aquellos cuyos nombres están escritos aquí, sin saber qué nombres son los que aquí están escritos. Dénme su favor los sabios. Vamos.
Der Bediente. Die Leute soll ich suchen, wovon die Namen hier geschrieben stehn? Es steht geschrieben, der Schuster soll sich um seine Elle kümmern, der Schneider um seinen Leisten, der Fischer um seinen Pinsel, der Maler um seine Netze. Aber mich schicken sie, um die Leute ausfindig zu machen, wovon die Namen hier geschrieben stehn, und ich kann doch gar nicht ausfindig machen, was für Namen der Schreiber hier aufgeschrieben hat.
Ich muß zu den Gelahrten — auf gut Glück!
BENVOLIO y ROMEO.
(Benvolio und Romeo kommen.)
BENVOLIO.
No digas eso. Un fuego apaga otro, un dolor mata otro dolor, á una pena antigua otra nueva. Un nuevo amor puede curarte del antiguo.
Benvolio. Pah, Freund! Ein Feuer brennt das andre nieder;
Ein Schmerz kann eines andern Qualen mindern.
Dreh’ dich im Schwindel, hilf durch Drehn dir wieder!
Fühl’ andres Leid, das wird dein Leiden lindern!
Saug’ in dein Auge neuen Zaubersaft,
So wird das Gift des alten fortgeschafft.
ROMEO.
Curarán las hojas del plátano.
Romeo. Ein Blatt vom Weg’rich dient dazu vortrefflich…
BENVOLIO.
¿Y qué curarán?
Benvolio. Ei, sag’, wozu?
ROMEO.
Las desolladuras.
Romeo. Für dein zerbrochnes Bein.
BENVOLIO.
¿Estás loco?
Benvolio. Was, Romeo, bist du toll?
ROMEO.
¡Loco! Estoy atado de piés y manos como los locos, encerrado en cárcel asperísima, hambriento, azotado y atormentado.—Buenos dias, hombre. (Al criado.)
Romeo. Nicht toll, doch mehr gebunden wie ein Toller,
Gesperrt in einen Kerker, ausgehungert,
Gegeißelt und geplagt, und — Guten Abend, Freund!
(Zu dem Bedienten.)
CRIADO.
Buenos dias. ¿Sabeis leer, hidalgo?
Der Bediente. Gott grüß’ euch, Herr! Ich bitt’ euch, könnt ihr lesen?
ROMEO.
Ciertamente que sí.
Romeo. Ja wohl, in meinem Elend mein Geschick.
CRIADO.
¡Raro alarde! ¿Sabeis leer sin haberlo aprendido? ¿Sabreis leer lo que ahí dice?
Der Bediente. Vielleicht habt ihr das auswendig gelernt. Aber sagt: könnt ihr alles vom Blatte weglesen?
ROMEO.
Si el concepto es claro y la letra tambien.
Romeo. Ja, freilich, wenn ich Schrift und Sprache kenne.
CRIADO.
¿De verdad? Dios os guarde.
Der Bediente. Ihr redet ehrlich. Gehabt euch wohl!

ROMEO.
Espera, que probaré á leerlo. «El señor Martin, y su mujer é hijas, el conde Anselmo y sus hermanas, la viuda de Viturbio, el señor Plasencio y sus sobrinas, Mercutio y su hermano Valentin, mi tio Capuleto con su mujer é hijas, Rosalía mi sobrina, Livia, Valencia y su primo Teobaldo, Lucía y la hermosa Elena.» ¡Lucida reunión! ¿Y dónde es la fiesta?
Romeo. Wart! Ich kann lesen, Bursch.
(Er liest das Verzeichnis.)
„Signor Martino und seine Frau und Tochter; Graf Anselm und seine reizenden Schwestern; die verwitwete Freifrau von Vitruvio; Signor Placentio und seine artigen Nichten; Mercutio und sein Bruder Valentio; mein Oheim Capulet, seine Frau und Töchter; meine schöne Nichte Rosalinde; Livia; Signor Valentio und sein Vetter Tybalt; Lucio und die muntre Helena.“
(Gibt das Papier zurück.)
Ein schöner Haufe! Wohin lädst du sie?
CRIADO.
Allí.
Der Bediente. Hinauf.
ROMEO.
¿Dónde?
Romeo. Wohin?
CRIADO.
En mi casa, á cenar.
Der Bediente. Zum Abendessen in unser Haus.
ROMEO.
¿En qué casa?
Romeo. Wessen Haus?
CRIADO.
En la de mi amo.
Der Bediente. Meines Herrn.
ROMEO.
Lo primero que debí preguntarte es su nombre.
Romeo. Das hätt’ ich freilich eher fragen sollen.
CRIADO.
Os lo diré sin ambages. Se llama Capuleto y es generoso y rico. Si no sois Montesco, podéis ir á beber á la fiesta. Id, os lo ruego.
Der Bediente. Nun will ich’s euch ohne Fragen erklären. Meine Herrschaft ist der große, reiche Capulet, und wenn ihr nicht vom Hause der Montagues seid, so bitt’ ich euch, kommt, stecht eine Flasche Wein mit aus. Gehabt euch wohl!
(Vase.)
(Geht ab.)
BENVOLIO.
Rosalía á quien adoras, asistirá á esta fiesta con todas las bellezas de Verona. Allí podrás verla y compararla con otra que yo te enseñaré, y el cisne te parecerá grajo.
Benvolio. Auf diesem hergebrachten Gastgebot
Der Capulets speist deine Rosalinde
Mit allen Schönen, die Verona preist.
Geh hin, vergleich mit unbefangnem Auge
Die andern, die du sehen sollst, mit ihr.
Was gilt’s? Dein Schwan dünkt eine Krähe dir.
ROMEO.
No permite tan indigna traicion la santidad de mi amor. Ardan mis verdaderas lágrimas, ardan mis ojos (que antes se ahogaban) si tal herejía cometen. ¿Puede haber otra más hermosa que ella? No la ha visto desde la creacion del mundo, el sol que lo ve todo.
Romeo. Höhnt meiner Augen frommer Glaube je
Die Wahrheit so: dann, Thränen, werdet Flammen,
Und ihr, umsonst ertränkt in manchem See,
Mag eure Lüg’ als Ketzer euch verdammen.
Ein schön’res Weib als sie? Seit Welten stehn
Hat die allseh’nde Sonn’ es nicht gesehn.
BENVOLIO.
Tus ojos no ven más que lo que les halaga. Vas á pesar ahora en tu balanza á una mujer más bella que esa, y verás cómo tu señora pierde de los quilates de su peso, cotejada con ella.
Benvolio. Ja, ja! du sahst sie schön, doch in Gesellschaft nie;
Du wogst nur mit sich selbst in jedem Auge sie.
Doch leg’ einmal zugleich in die kristallnen Schalen
Der Jugendreize Bild, wovon auch andre strahlen,
Die ich dir zeigen will bei diesem Fest vereint:
Kaum leidlich scheint dir dann, was jetzt ein Wunder scheint.
ROMEO.
Iré, pero no quiero ver tal cosa, sino gozarme en la contemplacion de mi cielo.
Romeo. Gut, ich begleite dich. Nicht um des Schauspiels Freuden:
An meiner Göttin Glanz will ich allein mich weiden.
(Beide ab.)
ESCENA III.
Dritte Scene.
En casa de Capuleto.
Ein Zimmer in Capulets Hause.
La señora de CAPULETO y el AMA.
(Gräfin Capulet und die Wärterin.)
SEÑORA.
Ama, ¿dónde está mi hija?
Gräfin Capulet. Ruft meine Tochter her: wo ist sie, Amme?
AMA.
Sea en mi ayuda mi probada paciencia de doce años. Ya la llamé. Cordero, Mariposa. Válgame Dios. ¿Dónde estará esta niña? Julieta…
Wärterin. Bei meiner Jungfernschaft im zwölften Jahr,
Ich rief sie schon. — He, Lämmchen! zartes Täubchen!
Daß Gott! wo ist das Kind? he, Juliette!
(Julia kommt.)
JULIETA.
¿Quién me llama?
Julia. Was ist? Wer ruft mich?
AMA.
Tu madre.
Wärterin. Eure Mutter.
JULIETA.
Señora, aquí estoy. Dime qué sucede.
Julia. Hier bin ich, gnäd’ge Mutter! Was beliebt?
SEÑORA.
Sucede que… Ama, déjanos á solas un rato… Pero no, quédate. Deseo que oigas nuestra conversacion. Mi hija está en una edad decisiva.
Gräfin Capulet. Die Sach’ ist diese: — Amme, geh beiseit’,
Wir müssen heimlich sprechen. Amme, komm
Nur wieder her, ich habe mich besonnen;
Ich will dich mit zur Ueberlegung ziehn.
Du weißt, mein Kind hat schon ein hübsches Alter.
AMA.
Ya lo creo. No me acuerdo qué edad tiene exactamente.
Wärterin. Das zähl’ ich, meiner Treu, am Finger her.
SEÑORA.
Todavía no ha cumplido los catorce.
Gräfin Capulet. Sie ist nicht vierzehn Jahre.
AMA.
Apostaria catorce dientes (¡ay de mi, no tengo más que cuatro) á que no son catorce. ¿Cuándo llega el dia de los Ángeles?
Wärterin. Ich wette vierzehn meiner Zähne drauf —
Zwar hab’ ich nur vier Zähn’, ich arme Frau —
Sie ist noch nicht vierzehn. Wie lang ist’s bis Johannis?
SEÑORA.
Dentro de dos semanas.
Gräfin Capulet. Ein vierzehn Tag’ und drüber.
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