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Romeo y Julieta / Romeo und Julia — на іспанскай і нямецкай мовах. Старонка 10

Іспанска-нямецкая кніга-білінгва

William Shakespeare

Romeo y Julieta

William Shakespeare

Romeo und Julia

CAPULETO.
Me alegro: quizá él pueda rendir el ánimo de esa niña mal criada.

Capulet. Wohl! Gutes stiftet er vielleicht bei ihr;
Sie ist ein albern, eigensinnig Ding.
(Julia tritt auf.)

AMA.
Vedla, qué alegre viene del convento.

Wärterin. Seht, wie sie fröhlich aus der Beichte kommt.



CAPULETO.
(A Julieta.) ¿Dónde has estado, terca?

Capulet. Nun, Starrkopf? Sag, wo bist herumgeschwärmt?

JULIETA.
En la confesion, donde me arrepentí de haberos desobedecido. Fray Lorenzo me manda que os pida perdon, postrada á vuestros piés. Así lo hago, y desde ahora prometo obedecer cuanto me mandáreis.

Julia. Wo ich gelernt, die Sünde zu bereun
Hartnäck’gen Ungehorsams gegen euch
Und eu’r Gebot, und wo der heil’ge Mann
Mir auferlegt, vor euch mich hinzuwerfen,
Vergebung zu erflehn. — Vergebt, ich bitt’ euch;
Von nun an will ich stets euch folgsam sein.

CAPULETO.
Id en busca de Páris, y que lo prevenga todo para la comida que ha de celebrarse mañana.

Capulet. Schickt nach dem Grafen, geht und sagt ihm dies.
Gleich morgen früh will ich dies Band geknüpft sehn.

JULIETA.
Ví á ese caballero en la celda de Fray Lorenzo, y le concedí cuanto podia concederle mi amor, sin agravio del decoro.

Julia. Ich traf den jungen Grafen bei Lorenzo,
Und alle Huld und Lieb’ erwies ich ihm,
So das Gesetz der Zucht nicht übertritt.

CAPULETO.
¡Cuánto me alegro! Levántate: has hecho bien en todo. Quiero hablar con el Conde. (A un criado.) Dile que venga. ¡Cuánto bien hace este fraile en la ciudad!

Capulet. Nun wohl, das freut mich, das ist gut! — Steh auf!
So ist es recht. — Laßt mich den Grafen sehn.
Potztausend! Geht, sag ich, und holt ihn her. —
So wahr Gott lebt, der würd’ge fromme Pater,
Von unsrer ganzen Stadt verdient er Dank.

JULIETA.
Ama, ven á mi cuarto, para que dispongamos juntas las galas de desposada.

Julia. Kommt, Amme! Wollt ihr mit mir auf mein Zimmer?
Mir helfen Putz erlesen, wie ihr glaubt,
Daß mir geziemt, ihn morgen anzulegen?

SEÑORA DE CAPULETO.
No: eso debe hacerse el juéves: todavía hay tiempo.

Gräfin Capulet. Nein, nicht vor Donnerstag; es hat noch Zeit.

CAPULETO.
No: ahora, ahora: mañana temprano á la iglesia.

Capulet. Geh mit ihr, Amme! Morgen geht’s zur Kirche.

(Se van Julieta y el Ama.)

(Julia und die Amme ab.)

SEÑORA DE CAPULETO.
Apenas nos queda tiempo. Es de noche.

Gräfin Capulet. Die Zeit wird kurz zu unsrer Anstalt fallen;
Es ist fast Nacht.

CAPULETO.
Todo se hará, esposa mia. Ayuda á Julieta á vestirse. Yo no me acostaré, y por esta vez seré guardian de la casa. ¿Qué es eso? ¿Todos los criados han salido? Voy yo mismo en busca de Páris, para avisarle que mañana es la boda. Este cambio de voluntad me da fuerzas y mocedad nueva.

Capulet. Blitz! Ich will frisch mich rühren,
Und alles soll schon gehn, Frau, dafür steh’ ich.
Geh du zu Julien, hilf an ihrem Putz.
Ich gehe nicht zu Bett: laß mich gewähren.
Ich will die Hausfrau diesmal machen. — Heda! —
Kein Mensch zur Hand? — Gut, ich will selber gehn
Zum Grafen Paris, um ihn anzutreiben
Auf morgen früh: mein Herz ist mächtig leicht,
Seit dies verkehrte Mädchen sich besonnen.


(Capulet und die Gräfin ab.)

ESCENA III.

Dritte Scene.

Habitación de Julieta.

Juliens Kammer

JULIETA y su MADRE.

(Julia und die Wärterin.)

JULIETA.
Sí, ama, sí: este traje está mejor, pero yo quisiera quedarme sola esta noche, para pedir á Dios en devotas oraciones que me ilumine y guie en estado tan lleno de peligros.

Julia. Ja, dieser Anzug ist der beste. — Doch
Ich bitt’ dich, liebe Amme, laß mich nun
Für diese Nacht allein; denn viel Gebete
Thun not mir, um den Himmel zu bewegen,
Daß er auf meinen Zustand gnädig lächle,
Der, wie du weißt, verderbt und sündlich ist.

(Entra la señora de Capuleto.)

(Gräfin Capulet kommt.)

SEÑORA DE CAPULETO.
Bien trabajais. ¿Quereis que os ayude?

Gräfin Capulet. Seid ihr geschäftig? Braucht ihr meine Hilfe?

JULIETA.
No, madre. Ya estarán escogidas las galas que he de vestirme mañana. Ahora quisiera que me dejaseis sola, y que el ama velase en vuestra compañía, porque es poco el tiempo, y falta mucho que disponer.

Julia. Nein, gnäd’ge Mutter, wir erwählten schon
Zur Tracht für morgen alles Zubehör.
Gefällt es euch, so laßt mich jetzt allein
Und laßt zu Nacht die Amme mit euch wachen,
Denn sicher habt ihr alle Hände voll
Bei dieser eil’gen Anstalt.

SEÑORA DE CAPULETO.
Buenas noches, hija. Vete á descansar, que falta te hace.

Gräfin Capulet. Gute Nacht!
Geh nun zu Bett und ruh; du hast es nötig.

(Vase.)

(Gräfin Capulet und die Wärterin ab.)

JULIETA.
¡Adios! ¡Quién sabe si volveremos á vernos! Un miedo helado corre por mis venas y casi apaga en mí el aliento vital. ¿Les diré que vuelvan? Ama… Pero ¿á qué es llamarla? Yo sola debo representar esta tragedia. Ven á mis manos, ampolla. Y si este licor no produjese su efecto, ¿tendria yo que ser esposa del Conde? No, no, jamas: tú sabrás impedirlo. Aquí, aquí le tengo guardado.

Julia. Lebt wohl! — Gott weiß, wann wir uns wiedersehn.
Kalt rieselt matter Schau’r durch meine Adern,
Der fast die Lebenswärm’ erstarren macht.
Ich will zurück sie rufen mir zum Trost. —
Amme! — Doch was soll sie hier? —
Mein düstres Spiel muß ich allein vollenden.
Komm du, mein Kelch! —
Doch wie? Wenn dieser Trank nun gar nichts wirkte,
Wird man dem Grafen mit Gewalt mich geben?
Nein, nein! dies soll’s verwehren. — Lieg du hier. —

(Señalando el puñal.)

(Sie legt einen Dolch neben sich.)

¿Y si este licor fuera un veneno preparado por el fraile para matarme y eludir su responsabilidad por haberme casado con Romeo? Pero mi temor es vano. ¡Si dicen que es un santo! ¡Lejos de mí tan ruines pensamientos! ¿Y si me despierto encerrada en el ataúd, antes que vuelva Romeo? ¡Qué horror! En aquel estrecho recinto, sin luz, sin aire… me voy á ahogar antes que él llegue. Y la espantosa imagen de la muerte… y la noche… y el horror del sitio… la tumba de mis mayores… aquellos huesos amontonados por tantos siglos… el cuerpo de Teobaldo que está en putrefaccion muy cerca de allí… los espíritus que, según dicen, interrumpen… de noche, el silencio de aquella soledad… ¡Ay, Dios mio! ¿no será fácil que al despertarme, respirando aquellos miasmas, oyendo aquellos lúgubres gemidos que suelen entorpecer á los mortales, aquellos gritos semejantes á las quejas de la mandragora cuando se la arranca del suelo… ¿no es fácil que yo pierda la razon, y empiece á jugar en mi locura con los huesos de mis antepasados, ó á despojar de su velo funeral el cadáver de Teobaldo, ó á machacarme el cráneo con los pedazos del esqueleto de alguno de mis ilustres mayores? Ved… Es la sombra de mi primo, que viene con el acero desnudo, buscando á su matador Romeo. ¡Detente, Teobaldo! ¡A la salud de Romeo!

Wie? Wär’ es Gift, das mir mit schlauer Kunst
Der Mönch bereitet, mir den Tod zu bringen,
Auf daß ihn diese Heirat nicht entehre,
Weil er zuvor mich Romeo’n vermählt?
So, fürcht’ ich, ist’s; doch dünkt mich, kann’s nicht sein,
Denn er ward stets ein frommer Mann erfunden.
Ich will nicht Raum so bösem Argwohn geben. —
Wie aber, wenn ich, in die Gruft gelegt,
Erwache vor der Zeit, da Romeo
Mich zu erlösen kommt? Furchtbarer Fall!
Werd’ ich dann nicht in dem Gewölb ersticken,
Dess’ gift’ger Mund nie reine Lüfte einhaucht,
Und so erwürgt da liegen, wann er kommt?
Und leb ich auch, könnt es nicht leicht geschehn,
Daß mich das grause Bild von Tod und Nacht,
Zusammen mit den Schrecken jenes Ortes,
Dort im Gewölb, in alter Katakombe,
Wo die Gebeine aller meiner Ahnen
Seit vielen hundert Jahren aufgehäuft,
Wo frisch beerdigt erst der blut’ge Tybalt
Im Leichentuch verwest; wo, wie man sagt,
In mitternächt’ger Stunde Geister hausen —
Weh, weh! Könnt es nicht leicht geschehn, daß ich,
Zu früh erwachend — und nun ekler Dunst,
Gekreisch wie von Alraunen, die man aufwühlt,
Das Sterbliche, die’s hören, sinnlos macht —
O, wach’ ich auf, werd’ ich nicht rasend werden,
Umringt von all den greuelvollen Schrecken,
Und toll mit meiner Väter Glieder spielen?
Und Tybalt aus dem Leichentuche zerren?
Und in der Wut, mit eines großen Ahnherrn
Gebein, zerschlagen mein zerrüttet Hirn?
O seht! Mich dünkt, ich sehe Tybalts Geist!
Er späht nach Romeo, der seinen Leib
Auf einen Degen spießte. — Weile, Tybalt! —
Ich komme, Romeo! Dies trink’ ich dir!

(Bebe.)

(Sie wirft sich auf das Bett.)

ESCENA IV.

Vierte Scene.

Casa de Capuleto.

Ein Saal in Capulets Hause

La SEÑORA y el AMA.

(Gräfin Capulet und die Wärterin.)

SEÑORA DE CAPULETO.
Toma las llaves: tráeme más especias.

Gräfin Capulet. Da, nehmt die Schlüssel, holt noch mehr Gewürz.

AMA.
Ahora piden clavos y dátiles.

Wärterin. Sie wollen Quitten und Orangen haben
In der Konditorei.


(Capulet kommt.)

CAPULETO.
(Que entra.) Vamos, no os detengais, que ya ha sonado por segunda vez el canto del gallo. Ya tocan á maitines. Son las tres. Tú, Ángela, cuida de los pasteles, y no repareis en el gasto.

Capulet. Kommt, rührt euch! Frisch! Schon kräht der zweite Hahn,
Die Morgenglocke läutet; ’s ist drei Uhr.
Sieh nach dem Backwerk, Frau Angelika,
Spar nichts daran!

AMA.
Idos adormir, señor impertinente. De seguro que por pasar la noche en vela, amaneceis enfermo mañana.

Wärterin. Topfgucker! Geht nur, geht!
Macht euch zu Bett! — Gelt, ihr seid morgen krank,
Wenn ihr die ganze Nacht nicht schlaft.

CAPULETO.
¡Qué bobería! Muchas noches he pasado en vela sin tanto motivo, y nunca he enfermado.

Capulet. Kein bißchen! Was? Ich hab’ um Kleiners wohl
Die Nächte durchgewacht und war nie krank.

SEÑORA DE CAPULETO.
Sí: buen raton fuiste en otros tiempos. Ahora ya velo yo, para evitar tus veladas.

Gräfin Capulet. Ja, ja! Ihr wart ein feiner Vogelsteller
Zu eurer Zeit! Nun aber will ich euch
Vor solchem Wachen schon bewachen.


(Gräfin und Wärterin ab.)

CAPULETO.
¡Ahora celos! ¿Qué traes, muchacho?

Capulet. O Ehestand, o Wehestand! — Nun, Kerl’,
Was bringt ihr da?


(Bediente mit Bratspießen, Scheiten und Körben gehn über die Bühne.)



CRIADO 1.º
El cocinero lo pide. No sé lo que es.

Erster Bediente. ’s ist für den Koch, Herr; was, das weiß ich nicht.

CAPULETO.
Véte corriendo:

Capulet. Macht zu, macht zu!


(Bedienter ab.)

busca leña seca. Pedro te dirá dónde puedes encontrarla.

Hol trockne Klötze, Bursch!
Ruf Petern, denn der weiß es, wo sie sind.

CRIADO 1.º
Yo la encontraré: no necesito molestar á Pedro.

Zweiter Bediente. Braucht ihr ’nen Klotz, Herr, bin ich selber da.
Und hab’ nicht nötig, Petern anzugehn.

(Se van.)


CAPULETO.
Dice bien, á fe mia. ¡Es gracioso ese galopin! Por vida mia. Ya amanece. Pronto llegará Páris con música, según anunció.

Capulet. Blitz! Gut gesagt! Ein lust’ger Teufel! Ha,
Du sollst das Haupt der Klötze sein. — Wahrhaftig,
’s ist Tag; der Graf wird mit Musik gleich kommen,
Das wollt’ er, sagt’ er ja: ich hör’ ihn schon.

¡Ahí está! Ama, mujer mia, venid aprisa!

(Musik hinter der Scene.)

(Suena música.)

Frau! Wärterin! He, sag’ ich, Wärterin!

(Al Ama.)

(Die Wärterin kommt.)

Véte, despierta y viste á Julieta, mientras yo hablo con Páris. Y no te detengas mucho, que el novio llega. No te detengas.

Weckt Julien auf! Geht, putzt sie mir heraus;
Ich geh’ indes und plaudre mit dem Grafen.
Eilt euch, macht fort! Der Bräut’gam ist schon da.
Fort, sag' ich euch.


(Ab.)

ESCENA V.

Fünfte Scene.

Aposento de Julieta. Esta en el lecho.

Juliens Kammer. Julia auf dem Bett.

EL AMA y la SEÑORA.

(Die Wärterin kommt.)

AMA.
¡Señorita, señorita! ¡Cómo duerme! ¡Señorita, novia, cordero mio! ¿No despiertas? Haces bien: duerme para ocho dias, que mañana ya se encargará Páris de no dejarte dormir. ¡Válgame Dios, y cómo duerme! Pero es necesario despertarla. ¡Señorita, señorita! No falta más sino que venga el Conde y te halle en la cama. Bien te asustarias.

Wärterin. Fräulein! Nun, Fräulein! — Julia! — Nun, das schläft! —
He, Lamm! He, Fräulein! — Pfui, Langschläferin! —
Mein Schätzchen, sag’ ich! Süßes Herz! Mein Bräutchen! —
Was, nicht ein Laut? — Ihr nehmt eu’r Teil voraus,
Schlaft für ’ne Woche, denn ich steh’ dafür,
Auf nächste Nacht hat seine Ruh Graf Paris
Daran gesetzt, daß ihr nicht ruhen sollt. —
Behüt’ der Herr sie! Wie gesund sie schläft!
Ich muß sie aber wecken. — Fräulein! Fräulein!
Laßt euch den Grafen nur im Bett ertappen,
Der wird euch schon ermuntern: meint ihr nicht? —



Dime, ¿no es verdad? ¿Vestida estás, y te volviste á acostar? ¿Cómo es esto? ¡Señorita, señorita!… ¡Válgame Dios! Socorro, que mi ama se ha muerto. ¿Por qué he vivido yo para ver esto? Maldita sea la hora en que nací. ¡Esencias, pronto! ¡Señor, señora, acudid!

Was, schon in vollen Kleidern? Und so wieder
Sich hingelegt? Ich muß durchaus euch wecken.
He, Fräulein! Fräulein! Fräulein! —
Daß Gott! Daß Gott! Zu Hilfe! Sie ist tot!
Ach, liebe Zeit! Mußt’ ich den Jammer sehn? —
Holt Spiritus! He, gnäd’ger Herr! Frau Gräfin!


(Grafin Capulet kommt.)

SEÑORA DE CAPULETO.
(Entrando.) ¿Por qué tal alboroto?

Gräfin Capulet. Was ist das für ein Lärm?

AMA.
¡Dia aciago!

Wärterin. O Unglückstag!

SEÑORA DE CAPULETO.
¿Qué sucede?

Gräfin Capulet. Was gibt’s?

AMA.
Ved, ved. ¡Aciago dia!

Wärterin. Seht, seht nur! O betrübter Tag!

SEÑORA DE CAPULETO.
¡Dios mio, Dios mió! ¡Pobre niña! ¡Vida mia! Abre los ojos, ó déjame morir contigo. ¡Favor, favor!

Gräfin Capulet. O weh, o weh! Mein Kind! Mein einzig Leben!
Erwach! Leb auf! Ich sterbe sonst mit dir.
O Hilfe, Hilfe! Ruft doch Hilfe!

(Entra Capuleto.)

(Capulet kommt.)

CAPULETO.
¿No os da vergüenza? Ya debia de haber salido Julieta. Su novio la está esperando.

Capulet. Schämt euch! Bringt Julien her! Der Graf ist da.

AMA.
¡Si está muerta! ¡Aciago dia!

Wärterin. Ach, sie ist tot! Verblichen! Tot! O wehe!

SEÑORA DE CAPULETO.
¡Aciago dia! ¡Muerta, muerta!


CAPULETO.
!Dejádmela ver! ¡Oh, Dios! qué espanto. ¡Helada su sangre, rígidos sus miembros! Huyó la rosa de sus labios. ¡Yace tronchada como la flor por prematura y repentina escarcha! ¡Hora infeliz!

Gräfin Capulet. O wehe, wehe! sie ist tot, tot, tot!
Capulet. Laßt mich sie sehn! — Gott helf’ uns! Sie ist kalt.
Ihr Blut steht still, die Glieder sind ihr starr;
Von diesen Lippen schied das Leben längst,
Der Tod liegt auf ihr, wie ein Maienfrost
Auf des Gefildes schönster Blume liegt.
Fluch dieser Stund’! Ich armer, alter Mann!

AMA.
¡Dia maldito!

Wärterin. O Unglückstag!

SEÑORA DE CAPULETO.
¡Aciago dia!

Gräfin Capulet. O jammervolle Stunde!

CAPULETO.
La muerte que fiera la arrebató, traba mi lengua é impide mis palabras.

Capulet. Der Tod, der mir sie nahm, mir Klagen auszupressen,
Er bindet meine Zung’ und macht sie stumm.

(Entran Fray Lorenzo, Páris y músicos.)

(Bruder Lorenzo, Graf Paris und Musikanten treten auf.)

FRAY LORENZO.
¿Cuándo puede ir la novia á la iglesia?

Lorenzo. Kommt! Ist die Braut bereit zur Kirch’ zu gehn?

CAPULETO.
Sí irá, pero para quedarse allí. En vísperas de boda, hijo mío, vino la muerte á llevarse á tu esposa, flor que deshojó inclemente la Parca. Mi yerno y mi heredero es el sepulcro: él se ha desposado con mí hija. Yo moriré también, y él heredará todo lo que poseo.

Capulet. Bereit zu gehn, um nie zurückzukehren. —
O Sohn! Die Nacht vor deiner Hochzeit buhlte
Der Tod mit deiner Braut. Sieh, wie sie liegt,
Die Blume, die in seinem Arm verblühte.
Mein Eidam ist der Tod, der Tod mein Erbe,
Er freite meine Tochter. Ich will sterben,
Ihm alles lassen; wer das Leben läßt,
Verläßt dem Tode alles.

PÁRIS.
¡Yo que tanto deseaba ver este dia, y ahora es tal vista la que me ofrece!

Paris. Hab’ ich nach dieses Morgens Licht geschmachtet,
Und bietet es mir solchen Anblick dar?

SEÑORA DE CAPULETO.
¡Infeliz, maldito, aciago dia! ¡Hora la más terrible que en su dura peregrinacion ha visto el tiempo! ¡Una hija sola! ¡Una hija sola, y la muerte me la lleva! ¡Mi esperanza, mi consuelo, mi ventura!…

Gräfin Capulet. Unseliger, verhaßter, schwarzer Tag!
Der Stunden jammervollste, so die Zeit
Seit ihrer langen Pilgerschaft gesehn.
Nur eins, ein einzig armes, liebes Kind,
Ein Wesen nur, mich dran zu freun, zu laben;
Und grausam riß es mir der Tod hinweg.

AMA.
¡Dia aciago y horroroso, el más negro que he visto nunca! ¡El más horrendo que ha visto el mundo! ¡Aciago dia!

Wärterin. O Weh! O Jammer — Jammer — Jammertag!
Höchst unglücksel’ger Tag! Betrübter Tag!
Solch schwarzen Tag wie diesen gab es nie.
O Jammertag! O Jammertag!

PÁRIS.
¡Y yo burlado, herido, descasado, atormentado! ¡Cómo te mofas de mí, cómo me conculcas á tus plantas, fiera muerte! ¡Ella, mi amor, mi vida, muerta ya!

Paris.Berückt! Geschieden! Schwer gekränkt! Erschlagen!
Fluchwürd’ger, arger Tod, durch dich berückt!
Durch dich so grausam, grausam hingestürzt!
O Lieb’, o Leben! Nein, nur Lieb’ im Tode!

CAPULETO.
¡Y yo despreciado, abatido, muerto! Tiempo cruel, ¿por qué viniste con pasos tan callados á turbar la alegría de nuestra fiesta? ¡Hija mia, que más que mi hija era mi alma! ¡Muerta, muerta, mi encanto, mi tesoro!

Capulet. Verhöhnt! Bedrängt! Gehaßt! Zermalmt! Getötet! —
Trostlose Zeit! Weswegen kamst du jetzt,
Zu morden, morden unser Freudenfest? —
O Kind, Kind! — Meine Seel’ und nicht mein Kind! —
Tot bist du! — Wehe mir, mein Kind ist tot,
Und mit dem Kinde starben meine Freuden.

FRAY LORENZO.
Callad, que no es la queja remedio del dolor. Antes vos y el cielo poseiais á esa doncella: ahora el cielo solo la posee, y en ello gana la doncella. No pudisteis arrancar vuestra parte á la muerte. El cielo guarda para siempre la suya. ¿No queríais verla honrada y ensalzada? ¿Pues á qué vuestro llanto, cuando Dios la ensalza y encumbra más allá del firmamento? No amais á vuestra hija tanto como la ama Dios. La mejor esposa no es la que más vive en el mundo, sino la que muere joven y recien casada. Detened vuestras lágrimas. Cubrid su cadáver de romero, y llevadla á la iglesia según costumbre, ataviada con sus mejores galas. La naturaleza nos obliga al dolor, pero la razón se rie.

Lorenzo. Still! Hegt doch Scham! Solch Stürmen stillet nicht
Des Leidens Sturm. Ihr teiltet mit dem Himmel
Dies schöne Mädchen; nun hat er sie ganz,
Und um so besser ist es für das Mädchen.
Ihr konntet euer Teil nicht vor dem Tod
Bewahren; sein’s bewahrt im ew’gen Leben
Der Himmel. Sie erhöhn war euer Ziel;
Eu’r Himmel war’s, wenn sie erhoben würde:
Und weint ihr nun, erhoben sie zu sehn
Hoch über Wolken, wie der Himmel hoch?
O, wie verkehrt doch euer Lieben ist!
Verzweifelt ihr, weil ihr sie glücklich wißt?
Die lang’ vermählt lebt, ist nicht wohl vermählet;
Wohl ist vermählt, die früh der Himmel wählet.
Hemmt eure Thränen, streuet Rosmarin
Auf diese schöne Leich’, und, nach der Sitte,
Tragt sie zur Kirch’ in ihrem besten Staat.
Denn heischt gleich die Natur ein schmerzlich Sehnen,
So lacht doch die Vernunft bei ihren Thränen.

CAPULETO.
Los preparativos de una fiesta se convierten en los de un entierro: nuestras alegres músicas en solemne doblar de campanas: el festin en comida funeral: los himnos en trenos: las flores en adornos de ataud… todo en su contrario.

Capulet. Was wir nur irgend festlich angestellt,
Kehrt sich von seinem Dienst zu schwarzer Trauer.
Das Spiel der Saiten wird zum Grabgeläut,
Die Hochzeitlust zum ernsten Leichenmahl,
Aus Feierliedern werden Totenmessen,
Und alles wandelt sich ins Gegenteil.

FRAY LORENZO.
Retiraos, señor, y vos, señora, y vos, conde Páris. Prepárense todos á enterrar este cadáver. Sin duda el cielo está enojado con vosotros. Ved si con paciencia y mansedumbre lograis desarmar su cólera.

Lorenzo. Verlaßt sie, Herr; geht mit ihm, gnäd’ge Frau;
Auch ihr, Graf Paris: macht euch alle fertig,
Der schönen Leiche hin zur Gruft zu folgen.
Der Himmel zürnt mit euch um sünd’ge That;
Reizt ihn nicht mehr, gehorcht dem hohen Rat.

(Vanse.)

(Capulet, Gräfin Capulet, Paris und Lorenzo ab.)

MÚSICO 1.º
Recojamos los instrumentos, y vámonos.

Erster Musikant. Mein Seel, wir können unsere Pfeifen auch nur einstecken und uns packen.

AMA.
Recogedlos sí, buena gente. Ya veis que el caso no es para música.

Wärterin. Ihr guten Leute, ja, steckt ein, steckt ein!
Die Sachen hier sehn gar erbärmlich aus.


(Ab.)

MÚSICO 1.º
Más alegre podia ser.

Zweiter Musikant. (zeigt auf sein Instrument.)
Ja, meiner Treu, die Sachen hier könnten wohl besser aussehen, aber sie klingen doch gut.

(Entra Pedro.)


PEDRO.
¡Oh, músicos, músicos! «La paz del corazón.» «La paz del corazón.» Tocad por vida mia «la paz del corazon.»

Peter. O Musikanten, Musikanten! Spielt:
„Frisch auf, mein Herz, frisch auf, mein Herz, und singe!“
O, spielt, wenn euch mein Leben lieb ist, spielt:
„Frisch auf, mein Herz!“

MÚSICO 1.º
¿Y por qué «la paz del corazón?»

Erster Musikant. Warum „Frisch auf, mein Herz“?

PEDRO.
¡Oh, músicos! porque mi corazon está tañendo siempre «mi dolorido corazon.» Cantad una cancion alegre, para que yo me distraiga.

Peter. O Musikanten, weil mein Herz selber spielt: „Mein Herz voll Angst und Nöten.“ O, spielt mir eine lustige Litanei, um mich aufzurichten!

MÚSICO 1.º
No es esta ocasión de canciones.

Zweiter Musikant.Nichts da von Litanei! Es ist jetzt nicht Spielens Zeit.

PEDRO.
¿Y por qué no?

Peter. Ihr wollt es also nicht?

MÚSICO 1.º
Claro que no.

Musikanten. Nein.

PEDRO.
Pues entonces yo os voy á dar de veras.

Peter. Nun, so will ich es euch schon eintränken.

MÚSICO 1.º
¿Qué nos darás?

Erster Musikant. Was wollt ihr uns eintränken?

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